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Nuklearmedizin

Die Nuklearmedizin umfasst die Durchführung von Untersuchungen und die Realisierung von diagnostischen und therapeutischen Massnahmen an menschlichen Körperteilen wie Organen und Gefässen mit Hilfe von radioaktiven Markern.

Dieses medizinische Fachgebiet unterscheidet sich von anderen bildgebenden Techniken durch die Tatsache, dass man nicht anatomische, sondern physiologische Bilder erhält (Funktionsweise eines Systems).

Gegenwärtig arbeitet dieses Departement mit zahlreichen Bereichen wie der Onkologie, der Neurologie, der Kardiologie, der Nephrologie, der Pneumologie und der Infektiologie sowie mit den verschiedenen Fachrichtungen der Chirurgie zusammen. Ausserdem arbeiten die Ärzte des Departements Nuklearmedizin für die Forschung und für technische Entwicklungen auch mit ihren Kollegen im Waadtländer Universitätsspital (CHUV) und im Universitätsspital Genf (HUG) zusammen.

Untersuchungen zu Diagnosezwecken

Für jede Untersuchung werden dem Patienten intravenös oder oral in Form einer Flüssigkeit oder von Kapseln ein oder mehrere Marker (Verbindung eines Moleküls mit einem radioaktiven Marker) verabreicht. Diese Marker haben nur minime Auswirkungen auf den Organismus, da ihre Dosierung sehr gering ist und sie nur verwendet werden, um eine Strahlung zu ermöglichen, die auf die durchgeführte Massnahme abgestimmt ist – entweder in Bezug auf ein Organ (Niere, Herz, Lunge, Leber, Gehirn, Lymphgefässe...) oder eine Krankheit (beispielsweise bestimmte Krebsarten). Auf diese Weise wird eine rasche und genaue Diagnose ermöglicht. Das Verhalten und die Verbreitung der verabreichten Moleküle liefern dynamische oder statische Bilder. Diese werden mit Hilfe von Geräten untersucht, die bildgebende Verfahren ermöglichen, wie beispielsweise ein PET-Scan oder eine Gammakamera.

Anschliessend werden die Marker auf natürlichem Weg, in der Regel mit dem Urin, aus dem Körper des Patienten ausgeschieden. Die Betreuung im Zusammenhang mit solchen Untersuchungen erfolgt ambulant.

Die Therapien

Die therapeutischen Aktivitäten des Departements Nuklearmedizin des Spital Wallis werden in Räumlichkeiten durchgeführt, die speziell für diese sehr besondere Form von Betreuung eingerichtet sind. Diese Therapien bestehen darin, dass dem Patienten ein radioaktives Produkt in einer geringen Dosierung verabreicht wird, um das betreffende Gewebe oder die anvisierten Tumore zu zerstören. Ein solches Vorgehen wird hauptsächlich bei Krebstherapien im Bereich der Onkologie angewendet.

Beim Einsatz von ionisierender Strahlung in der Medizin und in den Labors hält sich das Departement Nuklearmedizin des Spital Wallis strikt an die gesetzlichen Vorschriften und Anweisungen im Zusammenhang mit den Risiken für die Patienten, die Bevölkerung und die Angestellten sowie mit den daraus resultierenden Gefährdungen. Durch die anhaltende Zusammenarbeit dieses Departements mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) werden optimale Sicherheits- und Qualitätsnormen gewährleistet.

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