Positives Ergebnis 2006 –Behandlungs- und Pflegequalität haben erste Priorität
Sitten, 26. April 2007 – Im dritten Jahr seines Bestehens konnte das Gesundheitsnetz Wallis – Spital Wallis – seine Rechnung erstmals ausgleichen: Mit den 4.03 Mio. Fr. Gewinn im Jahre 2006 lässt sich der Verlustvortrag in der Bilanz auf 3.75 Mio. Fr. reduzieren. Mit einer Ausgabensteigerung von 1.6 % liegen die Walliser Spitäler damit erneut unter dem nationalen Durchschnitt des Anstiegs der Gesundheitskosten im Jahre 2006. Die Behandlungs- und Pflegequalität hat weiterhin erste Priorität und wird mit zahlreichen Massnahmen gefördert und weiterentwickelt.
Erstmals seit dem Bestehen des Gesundheitsnetzes Wallis (GNW) konnte das Spital Wallis seine Rechnung 2006 ausgleichen. Mit einem Umsatz von 421 Mio. Fr. erzielte das GNW einen Gewinn von 4.03 Mio. Fr. (reelles Ergebnis). Während die Einnahmen um 3.5 % zunahmen, stiegen die Ausgaben im Jahre 2006 um 1.6 %, womit die Walliser Spitäler erneut unter dem nationalen Anstieg der Gesundheitskosten liegen.
Erfreulicherweise war das Resultat in allen drei Spitalzentren, Spitalzentrum Oberwallis (SZO, 0.46 Mio. Fr.), Spitalzentrum Mittelwallis (CHCVs, 0.40 Mio. Fr.) und Spitalzentrum Chablais (CHC, 2.91 Mio. Fr.) positiv. Die Anzahl der Vollzeitstellen war 2006 stabil (+3.18 Stellen) und mit den Gewerkschaften konnte eine Erhöhung der Salärsumme von 2.3% ausgehandelt werden.
Die Aktivität erhöhte sich im Akutbereich leicht um 0.7 %, während die Anzahl Aufenthaltstage in den Bereichen Rehabilitation, Geriatrie und Wartebetten zurückging. Das Spital Wallis führt pro Jahr mehr als 250'000 Konsultationen / Spitalaufenthalte durch, 40'183 davon stationär (mit Übernachtungen, 2006).
Neben der täglichen Arbeit im Spital setzten die Verantwortlichen und deren Mitarbeitenden im Jahre 2006 fortlaufend die Entscheide der Spitalplanung um, u. a. den Transfer der Geriatrie von Gravelone auf die Standorte Siders und Martigny, die Bildung einer Mutter- Kind-Einheit pro Spitalzentrum und von Einheiten der Palliativpflege, den Ausbau des Angebotes in der Intensivpflege, in der Neurologie und im Bereich der Gefässkrankheiten.
Grosse Anstrengungen zur Harmonisierung und Weiterentwicklung wurden auch in der Pflege, im Personal- und Kommunikationsbereich unternommen.
Die Qualität der Behandlung und der Pflege, seine kritische Beurteilung, stete Messung und kontinuierliche Weiterentwicklung haben Priorität. Die Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen (Ärzte, Pflege, Administration, Technik) und zwischen den Spitalzentren, mit den universitären Zentren sowie die vermehrte Spezialisierung und Harmonisierung von Prozessen sind Entwicklungsschwerpunkte hin zu einer verbesserten Qualität.