Portrait

Das Spital Wallis, entstanden 2004 aus dem Zusammenschluss von 10 Einrichtungen, ist heute im gesamten Kanton vertreten, in dem es mit fast 5'400 Mitarbeitern den grössten Arbeitgeber darstellt. Die Arbeit dieser Mitarbeiter hat die Betreuung von 40'700 stationären Patienten und die Sicherstellung von 462’400 ambulanten Konsultationen ermöglicht. Der Jahresumsatz liegt bei über einer halben Milliarde Franken.

Das Spital Wallis besteht aus zwei Spitalzentren und einem Zentralinstitut der Spitäler (ZIS)

  • Das Spitalzentrum des französischsprachigen Wallis (CHVR).
  • Das Spitalzentrum Oberwallis (SZO).
Zum CHVR gehören:
  • Die Spitäler Martinach, Sitten und Siders
  • Das Walliser Zentrum für Pneumologie in Montana
  • Die Kliniken Saint-Amé (Saint-Maurice) und Sainte-Claire (Siders)
  • Die Psychiatrischen Institutionen des Mittel- und Unterwallis (IPVR), die im Hôpital de Malévoz in Monthey integriert sind.
Das SZO (Spitalzentrum Oberwallis) besteht aus:
  • Spital Brig
  • Spital Visp
Das ZIS
  • erbringt fachgebietübergreifende Leistungen für alle Bereiche und Standorte des Spital Wallis, insbesondere für die Bereiche Labormedizin, Spitalapotheke, ärztliche Sprechstunden, Epidemiologie und Informatik.

Die Patienten aus dem Chablais können die Leistungen des Hôpital du Chablais in Anspruch nehmen. Diese interkantonale Spitaleinrichtung mit den beiden Standorten Aigle und Monthey hat den Auftrag, die Akutversorgung für Patienten aus den Kantonen Waadt und Wallis zu gewährleisten. Das Hôpital du Chablais gehört jedoch nicht zum Spital Wallis.

Leistungen

Mit wenigen Ausnahmen bietet das Spital Wallis Leistungen in allen Bereichen der modernen Medizin, sei es der somatischen und nicht-somatischen Akutpflege, der Psychiatrie oder bei Laboranalysen. Es wurden im Laufe der Jahre mehr als 40 Abkommen und Zusammenarbeitsverträge mit dem CHUV in Lausanne, dem HUG Genf und dem Inselspital Bern unterzeichnet.

Die Anerkennung des Spital Wallis im Juni 2011 als eines der 12 Spitalzentren in der Schweiz für die Betreuung von Schwerverletzten – mit CHUV und HUG eines von nur 3 Spitalzentren in der Westschweiz – zeugt in deutlicher Weise von der Qualität und Stellung unseres Hauses im Westschweizer und eidgenössischen Spitalwesen.

Das Spital Wallis gewinnt weiterhin eine immer höhere Bedeutung für die Ausbildung von Medizinern aus der ganzen Schweiz. Jährlich perfektionieren an den verschiedenen Walliser Spitalstandorten rund 300 Assistenz- und Oberärzte sowie 1100 Pflegemitarbeitende ihre Kenntnisse.

Spital Wallis in Zahlen (2017)

  • 8 Spitalstandorte und 1 Zentralinstitut.
  • 5'400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • 350 Mediziner und Oberärzte in Ausbildung.
  • 800 Pflegekräfte in Ausbildung.
  • 72'000 Aufnahmen in den Notfallstationen des Spital Wallis.
  • 462'400 ambulante Konsultationen.
  • 40'700 stationär behandelte Patienten.
  • 3’329’363 Analysen in den Labors des ZIS.
  • Umsatz 708 Millionen Franken.
  • Personalaufwand 476 Millionen Franken.