Fachmann / Fachfrau Gesundheit EFZ

Was macht ein/e Fachmann / Fachfrau Gesundheit EFZ?

Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) arbeiten in Spitälern, Alters-, Pflege- und Behindertenheimen, psychiatrischen Kliniken, Rehabilitationszentren und in der Spitex.

Die FaGe begleiten und pflegen Menschen und unterstützen diese bei den Verrichtungen des täglichen Lebens, ebenso übernehmen sie hauswirtschaftliche und administrative - logistische sowie medizinaltechnische Aufgaben. Pflegerische und medizinaltechnische Arbeiten werden im Auftrag und unter der Verantwortung einer diplomierten Pflegefachperson durchgeführt.

Die Anforderungen 

  • Kontaktfreude
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit, gute Umgangsformen
  • Geduld und Respekt
  • Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft
  • gute Beobachtungsgabe, schnelles Reaktionsvermögen
  • sorgfältige und genaue Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Organisationsfähigkeit
  • Dienstleistungsbewusstsein
  • Sinn für Sauberkeit und Ordnung
  • psychische Belastbarkeit
  • gute körperliche Verfassung
  • Flexibilität: Bereitschaft zu unregelmässiger Arbeitszeit

Einzelheiten

Dauer 3 Jahre
Standort Spitalzentrum Oberwallis (SZO)

Verantwortliche/r

Spital Wallis
Spitalzentrum Oberwallis
Bildungsmanagement
Spitalstrasse 7
3900 Brig

027 604 33 66

  • Die Ausbildung

    Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie erfolgt anhand einer EFZ-Lehre an den drei Lernorten: Betrieb, Berufsfachschule, Überbetrieblicher Kurs (ÜK). 
    Die Schulische Bildung findet in den ersten beiden Ausbildungsjahren 2mal pro Woche in der Berufsfachschule in Visp und im letzten Ausbildungsjahr einmal pro Woche statt. 
    Im Überbetrieblichen Kurs findet das praktische trainieren von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen statt. Über die Lehrjahre verteilt sind dies 34 Kurstage. Während der Ausbildung werden auch die Grundlagen der kinästhetischen Prinzipien vermittelt, so das für das Erlangen des Zertifikates «Grundkurs Kinästhetik in der Pflege» nur ein Tag mehr besucht werden muss. 
    Die Gesamtrevision der FaGe-Ausbildung (Neufassung der Bildungsverordnung &- Plans) wird voraussichtlich im 2026 in Kraft treten. Mit Lehrbeginn 2027 sind Änderungen bezüglich den Schultagen/Lektionen und Handlungskompetenzbereichen vorgesehen.

    Bei der Ausbildung am Spitalzentrum Oberwallis wird ein Abteilungswechsel nach einem Intervall von 12 Monaten angestrebt.  In den verschiedenen Pflegeabteilungen in den beiden Spitalstandorten Visp und Brig findet die berufliche Bildung statt. Die erlernten Grundlagen werden im Berufsalltag umgesetzt und gefestigt. 
     
    Im ersten Ausbildungsjahr liegen die Ausbildungsinhalte in den Grundlagen wie das Umsetzen von Professionalität und Klienten Zentrierung, Pflegen und Betreuen, Gestalten des Alltags, hauswirtschaftliche, administrative und logistische Aufgaben im Fokus. 
    In den weiteren Ausbildungsjahren werden Pflegen und Betreuen in anspruchsvollen Situationen, Ausführen medizinaltechnischer Verrichtungen und das Erhalten und Fördern von Gesundheit vermittelt.

    Das SZO bietet rund 20 FaGe-Auszubildenden, welche nicht im Spital tätig sein, einen einmonatiges Fremdpraktikum, damit medizinaltechnische Verrichtungen vertieft erlernt und intensiviert werden können. Dies findet ab den vierten Semestern in den Herbst/Wintersaison statt und wird über die Partnerinstitution Ortra geregelt:

    Für die Auszubildende SZO ist pro Semester ein Einblickstag in andere Stationen möglich. 

  • Die Berufsverhältnisse und Weiterbildungsmöglichkeiten

    Der Einstieg in den Gesundheitsbereich

    Der Beruf ist seit Jahren unter den zehn beliebtesten Lehren, genauer gesagt im Jahr 2025 auf Platz 8. 
    Nach der Ausbildung eröffnen sich vielfältige Wege, sich beruflich weiterzubilden und zusätzlich zu qualifizieren. Qualifizierte Fachpersonen im Pflege- und Betreuungsbereich sind gesucht, die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut.
    Nach der Ausbildung können von den Fachschulen, Verbänden und Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens unterschiedliche Angebote/ Kurse wie auch die Berufsmaturität besucht werden oder eine Berufsprüfung oder höhere Fachprüfung absolviert werden. Mit einem EFZ-Abschluss ist auch der Zugang zu einer weiterführenden Ausbildung an einer höheren Fachschule möglich.
    Für eine weiterführende Ausbildung an einer Fachhochschule, gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.
     

  • Bei Lernende nachgefragt

  • Verwandte Berufe

    Wenn du die Ausbildung im Berufsfeld der Gesundheit in Betracht ziehst, könnten dir folgende Berufe ebenfalls gefallen: 

    Weitere Ausbildungsberufe im SZO

    • Medizinischer Praxisassistent / Medizinische Praxisassistentin EFZ
    • dipl. Pflegefachmann / Pflegefachfrau HF
    • dipl. Pflegefachmann / Pflegefachfrau FH
    • dipl. Physiotherapeut / Physiotherapeutin FH
    • dipl. Entbindungshelfer / Hebamme FH
    • dipl. Ergotherapeut / Ergotherapeutin FH
    • dipl. Ernährungsberater / Ernährungsberaterin FH
    • dipl. Radiologiefachmann / Radiologiefachfrau HF
    • dipl. Fachmann / Fachfrau Operationstechnik HF
    • dipl. Experte / Expertin Intensivpflege Nachdiplomsstudium HF
    • dipl. Experte / Expertin Notfallpflege Nachdiplomsstudium HF
    • dipl. Experte / Expertin Anästhesiepflege Nachdiplomsstudium HF

    Weitere verwandte Berufe

    • Fachmann / Fachfrau Betreuung EFZ
    • Fachmann / Fachfrau Bewegungs- und Gesundheitsförderung EFZ
    • Assistent / Assistentin Gesundheit und Soziales EBA