Allergologie und klinische Immunologie

Die Abteilung Immuno-Allergologie kümmert sich um die Analysen und die klinische Beratung in Zusammenhang mit Erkrankungen des Immunsystems (Abwehrsystem). 

Die Abteilung hat ihre Basis im Zentralinstitut der Spitäler. Ihre Tätigkeit lässt sich in folgende zwei Hauptbereiche gliedern:

  • Klinische Tätigkeit - Spezialisten führen mit ambulanten und stationären Patienten, die Anzeichen von Immunkrankheiten aufweisen, verschiedene Tests durch, um die Diagnose genau einzugrenzen.
    Mit Empfindlichkeitstests kann man Allergien auf den Grund gehen, egal ob diese regelmässig (z.B. am Arbeitsplatz oder in der Wohnung) oder nur ab und zu (Medikamente, Pollen, Nahrungsmittel usw.) auftreten.
    Gewisse seltene Immunkrankheiten werden mit Entzündungshemmern oder Immunsuppressiva behandelt, um das Abwehrsystem so wieder auf ein normales Niveau zu bringen.
  • Labortätigkeit - Hier geht es um das Auffinden und Nachweisen von Allergenen, Entzündungsmarkern, Autoantikörpern, Tumormarkern oder bestimmten Proteinen. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der klinischen Chemie. Das Labor analysiert angeborene und erworbene Immunschwächen und stellt und die Analysen der Patienten Verlaufskontrolle bei HIV-Infektionen sicher (Lymphozyten CD4).

Die Abteilung Immuno-Allergologie bietet ihre Dienste sämtlichen spitalinternen und -externen Ärzten des Wallis und des Chablais an.

Ambulante immuno-allergologische Konsultationen

Am Montag, Mittwoch und Donnerstag gibt es im Zentralinstitut der Spitäler in Sitten jeweils nachmittags eine immuno-allergologische Sprechstunde.

Im Hôpital du Chablais in Aigle findet am Dienstag ebenfalls eine solche Sprechstunde statt.

Den freipraktizierenden Ärzten wird 1 Mal pro Monat im Zentralinstitut der Spitäler in Sitten eine pädiatrische Beratung durch Prof. Philippe Eigenmann angeboten (Facharzt für pädiatrische Allergologie und Immunologie des Universitätsspitals Genf).

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