Fachmann / Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ

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Was macht eine Fachmann / Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ?

Fachfrauen und Fachmänner Betriebsunterhalt arbeiten in Gemeindeverwaltungen, Werkhöfen, Schulen, Sportanlagen, Reinigungsfirmen, Spitälern und anderen Betrieben im Gesundheitswesen oder Grossbetrieben.

Die konkreten Tätigkeiten unterscheiden sich je nach Schwerpunkt. Im Berufsfeld Hausdienst bereiten sie umfassende Reinigungen, Wartungs- und Kontrollarbeiten sowie Instandhaltungs- und Unterhaltsarbeiten an Gebäuden mit deren Umgebung sowie an Infrastrukturanlagen wie Strassen, Wege, Plätze, Entwässerungssysteme oder Park- und Grünanlagen vor. Sie führen diese sicher, fach- und umweltgerecht aus und kontrollieren deren Umsetzung sorgfältig.

Die Anforderungen

  • Motivation und Einsatzbereitschaft
  • Ehrlichkeit
  • Teamgeist
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Normales Handgeschick
  • Freundliches Auftreten
  • Gute Gesundheit
  • Für den Schwerpunkt Hausdienst: Flexibilität, Interesse an Haustechnik, Gartenarbeit und Gebäudereinigung.

Einzelheiten

Dauer 3 Jahre
Standort Spitalzentrum Oberwallis (SZO)
  • Die Ausbildung

    Die Ausbildung dauert 3 Jahre und erfolgt an den drei Lernorten Betrieb, Berufsfachschule und Überbetrieblicher Kurs (ÜK). Der Berufsschulunterricht findet einmal pro Woche an der Berufsfachschule in Brig statt. Die Ausbildung kann auch mit Berufsmaturität absolviert werden.

    In der beruflichen Grundbildung gibt es die Schwerpunkte Hausdienst, Werkdienst und Sportanlagen. Ein Wechsel des Schwerpunkts ist nach Ausbildungsbeginn nicht möglich.

    Am Spitalzentrum Oberwallis (SZO) wird die Ausbildung Fachmann / Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ mit Schwerpunkt Hausdienst angeboten. Die praktische Ausbildung erfolgt im Technischen Dienst an den Standorten Brig und Visp. Dabei werden die Grundlagen des Betriebsunterhalts, der Gebäudetechnik, der Reinigung, Wartung und Pflege von Anlagen vermittelt und im Berufsalltag angewendet.

    Der überbetriebliche Kurs dient dem Erlernen, Vertiefen und Üben praktischer Fertigkeiten. Im Schwerpunkt Hausdienst umfasst er insgesamt 25 Kurstage. Zusätzlich sind anerkannte Schulungen wie BLS-AED, Höhensicherung (PSAgA), Hubarbeitsbühnen und Staplerkurse integriert.

  • Die Berufsverhältnisse und Weiterbildungsmöglichkeiten

    Das Handwerk der Praktiker
    Dieser Ausbildungsberuf erfreut sich eines grossen Zuwachses an Lernenden und neuen Ausbildungsbetrieben. Diese Entwicklung macht ihn zu einem der erfolgreichsten Ausbildungsberufe.
    Nach der Ausbildung eröffnen sich vielfältige Wege, sich beruflich weiterzubilden und zusätzlich zu qualifizieren. Berufsaussichten sind ausgezeichnet, denn handwerklich begabte Menschen mit technischem Verständnis braucht es auch in Zukunft – immer und überall. Die Fachpersonen arbeiten zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter draussen, ihre Arbeitszeiten können unregelmässig sein.

    Nach dieser 3-jährigen Handwerkerlehre sind sie polyvalente Generalisten für Reinigungs-, Wartungs- und Kontrollarbeiten an Haustechnik, für einfache Reparaturen, für die Grünpflege, die Abfallbewirtschaftung, den Umweltschutz und Energiesparmassnahmen. Mit diesem vielseitigen handwerklichen Können sind die Fachpersonen mit 19 anderen Berufen verbunden. In der Regel arbeiten sie in kleinen Teams, tragen für bestimmte Arbeiten die entsprechende persönliche Schutzausrüstung (PSA). Sie arbeiten zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter auch draussen. Mit etwas Erfahrung kann man Führungspositionen übernehmen und Arbeiten organisieren und beaufsichtigen.

    Nach der Ausbildung können von Berufsfachschulen und Fachschulen, dem Schweizerischen Fachverband Betriebsunterhalt Kurse besucht werden oder eine Berufsprüfung in den Schwerpunkten Hausdienst oder Werkdienst absolviert werden. Auch eine höhere Fachprüfung mit Schwerpunkt Hausdienst ist möglich. Mit einem EFZ-Abschluss ist auch der Zugang zu einer weiterführenden Ausbildung an einer Höheren Fachschule und deren Bildungsgängen in den verwandten Fachbereichen, abhängig vom Schwerpunkt, möglich. Für eine weiterführende Ausbildung an einer Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.

  • Bei Lernenden nachgefragt

  • Sommerjob im Technischen Dienst

    Für Jugendliche ab 13 Jahren

    Hauptaufgaben: Gartenarbeit (Rückschnitt, Aussenreinigung, Beikrautregulierung), Reinigung (Fahrzeuge, Lagerräume), Mithilfe im Transport

    Arbeitszeiten: 07.00–12.00 Uhr / 13.00–16.00 bzw. 16.30 Uhr

  • Verwandte Berufe

    Wenn du die Ausbildung im Berufsfeld der Gebäudetechnik ( im Dienstleistungssektor) in Betracht ziehst, könnten dir folgende Berufe ebenfalls gefallen:

    Weitere verwandte Berufe

    • Fachmann / Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Werkdienst
    • Fachmann / Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Sportanlagen
    • Unterhaltspraktiker / Unterhaltspraktikerin EBA
    • Gärtner /Gärtnerin EFZ
    • Maler / Malerin EFZ
    • Maurer / Maurerin EFZ
    • Strassenbauer / Strassenbauerin EFZ
    • Dachdecker / Dachdecker/in EFZ
    • Fachmann / Fachfrau Reinigungstechnik EFZ
    • Hauswart / Hauswartin (Berufsprüfung mit eidg. Fachausweiss)
    • Instandhaltungsfachmann / Instandhaltungsfachfrau (Berufsprüfung mit eidg. Fachausweiss)
    • Hausmeister / Hausmeisterin (Höhere Fachprüfung)
    • Instandhaltungsleiter / Instandhaltungsleiterin (Höhere Fachprüfung)
    • Dipl. Techniker / Techniker Gebäudetechnik HF
    • Dipl. Gebäudetechnikingenier/Gebäudetechnikingenier/in FH