Physiotherapeut / Physiotherapeutin FH
Was macht ein/e diplomierte/r Physiotherapeut/Physiotherapeutin FH?
Physiotherapeutinnen und -therapeuten behandeln Menschen mit körperlichen Defiziten und unterstützen sie darin, diese zu kompensieren und/oder abzubauen. Sie arbeiten auch präventiv und tragen so zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung bei.
Wichtige Anforderungen für diesen Beruf sind unter anderem hohe Sozialkompetenz und eine gute Körperwahrnehmung.
Die Anforderungen
- Ausgeprägte Kontaktfreude und Kommunikationsfähigkeit
- Gute analytische Fähigkeiten
- Manuelle und taktile Fertigkeiten
- Gutes Vorwissen in Englisch und naturwissenschaftlichen Fächern
- Rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe
- Verantwortungsbewusstsein
Vorbildung
- Berufsfeld Gesundheit:
Berufsmatura Gesundheit, Fachmatura Gesundheit, Gymnasiale Matura, HF oder anderer Tertiär-B-Abschluss - Andere Berufsfelder:
Das Zusatzmodul Gesundheit richtet sich an Bewerbende, die eine Bachelorausbildung im Bereich Gesundheit absolvieren möchten und vermittelt Grundlagenwissen.
Einzelheiten
| Dauer | 3 Jahre |
|---|---|
| Standort | Spitalzentrum Oberwallis (SZO) |
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Die Ausbildung
Die Ausbildung startet jeweils im September und ist in Vollzeit in 6 Semestern gegliedert. Die schulische Ausbildung erfolgt zweisprachig in der Fachhochschule HES-SO Valais-Wallis in Leukerbad oder auf Deutsch an der Berner Fachhochschule BFH in Bern / Basel. Die BFH bietet zudem ein Teilzeitstudium in 8 Semestern und ein Praxis-Zusatzmodul in 10 Semestern an.
Das Grundlagenstudium kombiniert Themenbereiche wie allgemeine Physiotherapie, Orthopädie, Innere Medizin, Neuromotorik und Sensorik, Psychosomatik, Geriatrie bis hin zu Kommunikations- und Beratungsthemen.
Im ersten Studienjahr werden die Grundlagen der Physiotherapie vermittelt. Das zweite Studienjahr dreht sich um die Vertiefung Physiotherapie und Praxis. Im dritten Studienjahr erweitert man die Kompetenzen in Untersuchung und Behandlung inkl. Bachelorarbeit. Ausgenommen vom ersten Semester sind mehrwöchige Praxisausbildungsperioden in jedem Semester vorgesehen, die Praxisausbildung macht ein Drittel (BFH) bzw. ein Viertel (HES-SO) des gesamten Studiums aus. Das Praxismodul fördert den Einstieg in die Berufspraxis. Das Spitalzentrum Oberwallis bietet Praktikumsplätze am Spitalstandort Brig an.
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Die Berufsverhältnisse und Weiterbildungsmöglichkeiten
Mit dem Abschluss begleitet man Patienten in den vielfältigsten Lebenssituationen; bei der Vorbeugung von Belastungsschäden, bei der Behandlung akuter Verletzungen oder bei der Rehabilitation. Nach der Ausbildung eröffnen sich vielfältige Wege, sich beruflich weiterzubilden und zusätzlich zu qualifizieren.
Qualifizierte Fachpersonen im Pflege- und Betreuungsbereich sind gesucht, die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut. Die Arbeitszeiten sind meist regelmässig. In Spitälern werden zum Teil Wochenenddienste geleistet. Die Berufsausübungsbewilligung auf selbstständiger Basis ist nach einer zweijährigen Berufspraxis zu 100 % möglich.
Fachpersonen können von Spitälern, Kliniken, Weiterbildungszentren, Fachverbänden, Fachhochschulen und Universitäten Kurse besuchen. Eine Spezialisierung in bestimmte Arbeitsgebiete ist möglich. Auch kann an der Fachhochschule der Master absolviert werden und berufsbegleitende Weiterbildungstitel sind möglich.
Je nach Institution gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.
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Verwandte Berufe
Wenn du die Ausbildung im Berufsfeld der Gesundheit in Betracht ziehst, könnten dir folgende Berufe ebenfalls gefallen:
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