Neurozentrum Wallis

Neurologie

NeurologieNeurozentrum Wallis

Das Neurozentrum Wallis ist aus der Zusammenarbeit und Synergien der Abteilungen Neurologie und Neurochirurgie sowie der Stationen Neuropädiatrie und Neuroradiologie des Spitalzentrums des französischsprachigen Wallis entstanden.

Das CHVR verfügt über sämtliche notwendigen Ressourcen und Infrastrukturen zur Diagnose und Behandlung der meisten Erkrankungen in Zusammenhang mit dem Nervensystem von Neugeborenen bis zu Personen in fortgeschrittenem Alter.

Das Neurozentrum Wallis verfolgt zahlreiche Ziele. Das wichtigste Ziel ist natürlich die Garantie der bestmöglichen Versorgung der Walliser Patientinnen und Patienten mit zerebralen Erkrankungen, die einfachere Entwicklung der gemeinsamen Leistungen und der Austausch über Kenntnisse und Fortschritte im Bereich der Neurowissenschaften.

Auf dieser Website stehen die Leistungen, Informationen und notwendigen Kontakte zur Verfügung.

Untersuchungen

Elektroenzephalogramm (EEG)

Das Elektroenzephalogramm oder EEG ist eine Untersuchung, mit der die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen werden kann. Bei dieser Untersuchung werden an gewissen Stellen des Kopfs Elektroden angebracht. Dieser Vorgang ist schmerzlos und nicht invasiv.
Damit können bei Personen mit Epilepsie Anomalien und deren Art nachgewiesen werden.

Praktische Hinweise für Patientinnen und Patienten:

  • Die Elektroden werden auf der Kopfhaut angebracht. Deshalb sollten keine Produkte auf den Haaren aufgetragen werden, welche die Messung erschweren könnten.
  • Manchmal findet die Untersuchung nach einem Schlafentzug statt. Dann werden Sie gebeten, während der Untersuchung ein Nickerchen zu machen. Gegebenenfalls werden Sie von Ihrem Neurologen oder Neuropädiater diesbezüglich informiert.

 

Ultraschall/Doppler der Halsschlagadern

Mit dieser Untersuchung können die Gehirngefässe auf nicht invasive Art und ohne Bestrahlung betrachtet werden. Auch die Zirkulation innerhalb des Gehirns ist sichtbar. Diese Untersuchung erfolgt hauptsächlich in Zusammenhang mit Schlaganfällen, für die Überwachung der Halsschlagader nach einem Eingriff und für die präoperative Bilanz einiger Herzeingriffe.

Elektroneuromyogramm (ENMG)

Mit dem ENMG kann die Funktionsweise der Nerven und Muskeln aufgezeichnet werden. Während dieser Untersuchung werden gewisse Nerven stimuliert, um ihre Reaktion zu erfassen. So kann gemessen werden, mit welcher Geschwindigkeit und Amplitude diese Nerven arbeiten. Auch die Aktivität der Muskeln kann aufgezeichnet werden.

Sensibel evozierte Potentiale (SEP)

Mit dieser Untersuchung kann die Reaktion des Gehirns auf ein sensitives Signal analysiert werden. Sie wird durchgeführt, wenn Ihr Arzt eine Schädigung der Nerven oder der Wirbelsäule vermutet.

Praktische Hinweise für Patientinnen und Patienten:

  • Die Elektroden werden auf der Kopfhaut angebracht. Deshalb sollten keine Produkte auf die Haare aufgetragen werden, welche die Messung erschweren könnten.
  • Die elektrischen Stimulationen erfolgen an den Hand- und Fussgelenken. Sie sind ungefährlich und nicht schmerzhaft.

Akustisch evozierte Potentiale (AEP)
Mit dieser Untersuchung kann die Reaktion des Gehirns auf eine auditive Stimulation (Lärm) analysiert werden. Sie wird bei Patientinnen und Patienten, insbesondere bei Neugeborenen, durchgeführt, bei denen eine Schädigung des Gehörs vermutet wird.

Visuell evozierte Potentiale (VEP)
Mit dieser Untersuchung kann die Reaktion des Gehirns auf ein visuelles Signal analysiert werden. Sie wird bei Patientinnen und Patienten durchgeführt, bei denen eine Schädigung des Sehnervs vermutet wird.

Team

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