Nuklearmedizin

Die Nuklearmedizin nutzt ionisierende Strahlung zur diagnostischen Bildgebung, um den Stoffwechsel und die Funktion verschiedener Organe zu untersuchen. Ionisierende Strahlung wird auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt, um krankhafte bzw. krebsartige Zellen zu zerstören.

Die Nuklearmedizin erfordert den Einsatz von hochtechnologischen Hybridgeräten und radioaktiven Substanzen, die von Pharmaunternehmen entwickelt werden.

Die verwendeten Geräte bestehen aus einem CT (Röntgenscanner) und einem speziell für die Nuklearmedizin entwickelten Teil, der die Strahlung der radioaktiven Substanzen erfasst, die dem Patienten injiziert oder oral verabreicht werden.

Die erzeugten Bilder entstehen durch die Kombination von ionisierender Strahlung eines CT, die den Patienten durchdringt und ein präzises Bild der Körperanatomie liefert, sowie der vom Patienten abgegebenen Strahlung, die vom Gerät empfangen wird und uns eine funktionelle Darstellung der Organe ermöglicht. Die Bilder können unabhängig voneinander zusammengesetzt und/oder verarbeitet werden.

Radioaktivität

Radioaktivität, die oft missverstanden wird und mit Ängsten behaftet ist, ist in Wirklichkeit ein wertvolles Instrument in der Nuklearmedizin. Medizinische Verfahren, bei denen Radioaktivität zum Einsatz kommt, werden sorgfältig kontrolliert, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.

Die bei einer nuklearmedizinischen Untersuchung aufgenommene Strahlendosis wird streng berechnet und überwacht und bleibt unter den vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) festgelegten Grenzwerten. Der Nutzen dieser Untersuchungen überwiegt bei weitem die damit verbundenen Risiken.

Callcenter

Spitalzentrum des französischsprachigen Wallis

Montag bis Freitag, 7:00 bis 18:00 Uhr
Kostenlose Rufnummer: 0800 603 800

Leistungen / Technische Ausstattung

Die Abteilung für Nuklearmedizin des Spitals des Wallis in Sitten bietet Leistungen für alle Patienten aus dem französischsprachigen Wallis und dem Oberwallis an und führt sowohl diagnostische als auch therapeutische Untersuchungen durch.

Technische Ausstattung für diagnostische Untersuchungen

1 SPECT-CT
Dieses Hybridgerät besteht aus einer Gammakamera und einem CT (Röntgenscanner). Die mit unserer Gammakamera aufgenommenen 2D-/3D-Bilder können bei Bedarf durch den CT ergänzt werden.

1 PET-CT
Dieses Hybridgerät besteht aus einem PET (Positronen-Emissions-Tomographie) und einem CT (Röntgenscanner). Beide Systeme werden gemeinsam genutzt, und die erzeugten Bilder werden anschließend fusioniert, um die gewünschte endgültige 3D-Darstellung zu liefern.

Diagnostische Untersuchungen

SPECT-CT

Antrag auf Untersuchung

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