Ernährungsberater / Ernährungsberaterin FH
Was macht ein/e diplomierte/r Ernährungsberater / Ernährungsberaterin FH?
Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater sind Spezialistinnen und Spezialisten für Fragen im Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit und Krankheit, sowie der Veränderung des individuellen Essverhalts. Sie unterstützen den Patienten / die Patientin (Einzelpersonen und Gruppen) mit gezielten ernährungstherapeutischen Interventionen oder mit einer gezielten Ernährungsaufklärung, den Verlauf der Erkrankung oder des Ernährungsproblems günstig zu beeinflussen. Sie arbeiten interdisziplinär und auf wissenschaftlicher Grundlage. Zu ihren Kundinnen und Kunden gehören Menschen aller Altersstufen und Bevölkerungsgruppen.
Die Anforderungen
- Rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe
- Interesse an der Interaktion mit Menschen
- Interesse an Lebensmitteln, deren Produktion und Verarbeitung
- Ausgeprägte Kommunikations- und Reflexionsfähigkeit
- Psychische Belastbarkeit
- Gutes Vorwissen in Englisch und naturwissenschaftliche Fächern
Vorbildung
- Berufsfeld Gesundheit:
Berufsmatura Gesundheit, Fachmatura Gesundheits, Gymnasiale Matura, HF oder anderer Tertiär B Abschluss - Andere Berufsfelder:
Das Zusatzmodul Gesundheit richtet sich an Bewerbenden, die eine Bachelorausbildung im Bereich Gesundheit absolvieren möchten und vermittelt Grundlagenwissen.
Einzelheiten
| Dauer | 3 Jahre |
|---|---|
| Standort | Spitalzentrum Oberwallis (SZO) |
Verantwortliche/r
Spital Wallis
Spitalzentrum Oberwallis
Bildungsmanagement
Spitalstrasse 7
3900 Brig
027 604 33 66
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Die Ausbildung
Startet jeweils im September und ist in Vollzeit in 6 Semestern gegliedert. Bei einem Praxis-Zusatzmodul ist die Ausbildung in 10 Semestern gegliedert. Die schulische Ausbildung erfolgt an der Berner Fachhochschule BFH in Bern oder an der Fernfachhochschule FFHS.
Das Grundlagenstudium kombiniert Themenbereiche wie Ernährung, Medizin, Lebensmittelwissenschaften, Psychologie und Beratung. In Vorlesungen, Seminaren, Projektarbeiten wird das Fachwissen erarbeitet, zudem gibt es Beratungstrainings.
Jedes Jahr ist einem Thema gewidmet. Im ersten Studienjahr werden die Grundlagen der Ernährungsberatung vermittelt. Das zweite Studienjahr dreht sich um die Beratung und Therapie von kranken Menschen. Im dritten Studienjahr vertieft man die Beratung bei komplexen Diagnosen und Situationen und setzt mit Wahlmodulen Schwerpunkte für die berufliche Zukunft. Die Praxisausbildung macht 1/3 des gesamten Studiums aus. Das Praxismodul fördert den Einstieg in die Berufspraxis.
Das Spitalzentrum Oberwallis bietet Praktikumsplätze am Spitalstandort Brig an.
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Die Berufsverhältnisse und Weiterbildungsmöglichkeiten
Mit dem Abschluss erhält man umfangreiche Berufsperspektiven in allen Gebieten der Ernährungsberatung.
Nach der Ausbildung eröffnen sich vielfältige Wege, sich beruflich weiterzubilden und zusätzlich zu qualifizieren.
Die Arbeitsmarktsituation ist gut. Die Berufsausübungsbewilligung auf selbstständiger Basis ist nach einer zweijährigen Berufspraxis zu 100% möglich.
Fachpersonen können von Fachverbänden, höhere Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten Kurse besuchen. Auch kann an der Fachhochschule der Master absolviert werden und berufsbegleitende Weiterbildungstitel sind möglich.
Je nach Institution gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.
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Verwandte Berufe
Wenn du die Ausbildung im Berufsfeld der Gesundheit in Betracht ziehst, könnten dir folgende Berufe ebenfalls gefallen:
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