Hebamme FH (m/w/d)
Was macht eine diplomierte Hebamme FH?
Hebammen betreuen und beraten Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Sie führen selbständig physiologische Geburten durch und betreuen Neugeborene. Die Unterstützung des physiologischen Geburtsprozesses, sowie Wünsche der Gebärenden stehen im Zentrum. Die Hebamme gilt als Expert/in im Kontinuum Schwangerschaft- Geburt- Wochenbett und integriert physische, seelische und soziale Bedürfnisse.
Die Beratung der Eltern in der Pflege und Ernährung des Kleinkindes, bezüglich körperlicher Rückbildung und im Bereich der Familienplanung gehören ebenso zum Tätigkeitsfeld der Hebammen / dem Entbindungshelfer.
Die Anforderungen
- Rasche Auffassungs- und Beobachtungshabe
- Psychische und physische Belastbarkeit
- Zuverlässigkeit
- Verantwortungsbewusstsein
- Einfühlungsvermögen
- Geduld und Ausdauer
- Team- und Konfliktfähigkeit
- Reflexionsfähigkeit
- Flexibilität
- Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten
Vorbildung
- Berufsfeld Gesundheit:
Berufsmatura Gesundheit, Fachmatura Gesundheits, Gymnasiale Matura, HF oder anderer Tertiär B Abschluss - Andere Berufsfelder:
Das Zusatzmodul Gesundheit richtet sich an Bewerbenden, die eine Bachelorausbildung im Bereich Gesundheit absolvieren möchten und vermittelt Grundlagenwissen.
Einzelheiten
| Dauer | 3 Jahre |
|---|---|
| Standort | Spitalzentrum Oberwallis (SZO) |
Verantwortliche/r
Spital Wallis
Spitalzentrum Oberwallis
Bildungsmanagement
Spitalstrasse 7
3900 Brig
027 604 33 66
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Die Ausbildung
Das Studium startet jeweils im September und ist in Vollzeit in 6 Semestern gegliedert. Bei einem Zusatzmodul in der Praxis ist die Ausbildung in 10 Semestern gegliedert. Ein verkürztes Teilzeitstudium von 5 Semestern ist für dipl. Pflegefachpersonen möglich. Die schulische Ausbildung erfolgt in der Berner Fachhochschule BFH in Bern. Die Studiensprache ist Deutsch, teilweise Englisch.
Mit dem international anerkannten Hochschulabschluss erhält man eine fachspezifische und berufspraktische Ausbildung. Die Studieninhalte sind vielfältig und umfassen Fachwissen zu Geburtshilfe, wissenschaftlichen Grundlagen, gesundheitspolitischen Themen und Kommunikationstrainings.
Jedes Jahr ist in Module gegliedert. Im ersten Studienjahr werden die Grundlagen der Geburtshilfe vermittelt. Das zweite Studienjahr dreht sich um das Thema Mutterschaft, Geburtshilfe und Begleitung. Im dritten Studienjahr vertieft man die Kommunikation und die Interprofessionalität inkl. Bachelorarbeit. Die Praxisausbildung macht 1/3 des gesamten Studiums aus. Das Praxismodul fördert den Einstieg in die Berufspraxis. Das Spitalzentrum Oberwallis bietet Praktikumsplätze am Spitalstandort Visp an. -
Die Berufsverhältnisse und Weiterbildungsmöglichkeiten
Als Hebamme leistet man einen unverzichtbaren Beitrag für Frauen und Familien in einer intensiven Lebensphase.
Nach der Ausbildung eröffnen sich vielfältige Wege, sich beruflich weiterzubilden und zusätzlich zu qualifizieren.
Die Arbeitsmarktsituation ist gut. Es gibt Vollzeit- und Teilzeitstellen. Die Arbeitszeiten sind unregelmässig und erfordern Nacht-, Wochenend- und Pikettdienste. Die Berufsausübungsbewilligung auf selbstständiger Basis ist nach einer zweijährigen Berufspraxis zu 100% möglich.
Fachpersonen können von Spitälern, Kliniken, Fachverbänden, Fachhochschulen und Universitäten Kurse besuchen. Auch kann an der Fachhochschule der Master absolviert werden oder Studiengänge in verwandten Bereichen oder berufsbegleitende Weiterbildungstitel (CAS, DAS, MAS) sind möglich.
Je nach Institution gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.
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Verwandte Berufe
Wenn du die Ausbildung im Berufsfeld der Gesundheit in Betracht ziehst, könnten dir folgende Berufe ebenfalls gefallen:
Weitere Ausbildungsberufe im SZO
- Fachmann / Fachfrau Gesundheit EFZ
- dipl. Pflegefachmann / Pflegefachfrau FH
- dipl. Pflegefachmann / Pflegefachfrau HF