Logistiker / Logistikerin EFZ
Was macht ein/e Logistiker/Logistikerin EFZ?
Logistikerinnen und Logistiker arbeiten bei Kaufhausketten, Baustoff- und Ersatzteillagern, in Warenverteilzentren von Grosshändlern oder Paketsortierzentren, bei der Postzustellung, in Güterbahnhöfen oder in grossen Unternehmen.
Sie nehmen alle Arten von Waren entgegen, kontrollieren sie und bereiten sie für die Lagerung oder die Auslieferung an die Kundschaft vor. Je nach Fachrichtung planen, organisieren und erledigen sie Aufgaben in den Bereichen Distribution oder Lager. Im Berufsfeldbereich Lager sind Fachpersonen für die Annahme, den innerbetrieblichen Transport, die Lagerung, die Kommissionierung und den Versand von Gütern aller Art. Sie führen die Kontrolle der Lagerbestände und setzen die Anforderung an einen reibungslosen Güterfluss optimal um.
Die Anforderungen
- Teamgeist
- Verantwortungsbewusstsein
- Zuverlässigkeit
- Selbstständigkeit
- Organisationstalent
- Praktisches Verständnis
- Kontaktfreude
- Ausdauer
- Konzentrationsfähigkeit
- Dienstleistungsbewusstsein
Einzelheiten
| Dauer | 3 Jahre |
|---|---|
| Standort | Spitalzentrum Oberwallis (SZO) |
Verantwortliche/r
Spital Wallis
Spitalzentrum Oberwallis
Bildungsmanagement
Spitalstrasse 7
3900 Brig
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Die Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie erfolgt anhand einer EFZ-Lehre an den drei Lernorten: Betrieb, Berufsfachschule, Überbetrieblicher Kurs (ÜK).
Die Schulische Bildung findet einmal pro Woche an der Berufsfachschule in Brig statt. Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturität besucht werden, dabei besucht man durchgehend an zwei Tagen die Berufsfachschule. Lerninhalte sind das organisieren der Aufträge, gestalten und optimieren des Arbeitseinsatzes, entgegennehmen und bewirtschaften von Gütern und verteilen von Gütern.
Bei der beruflichen Grundbildung werden 2 Fachrichtungen unterschieden: Fachrichtung Lager oder Fachrichtung Distribution. Die Berufs- und Fachübergreifende Handlungskompetenzen «Organisieren von Aufträge» und «Gestalten und Optimieren des Arbeitseinsatzes» wird in beiden Fachrichtungen wie auch «Entgegennehmen und Bewirtschaften von Gütern» und «Verteilen von Gütern» erlernt. In der Fachrichtung Lager wird das «Lagern und Kommissionieren von Waren» vermittelt. In der Fachrichtung Distribution wird «Bearbeiten von Sendungen und Dienstleistungsaufträge» wie auch die «Zustellung von Sendungen und Erbringen von Dienstleistungen» vermitteln.
Bei der Ausbildung im Spitalzentrum Oberwallis wird die Berufliche Grundbildung Logistiker/in EFZ Fachrichtung Lager angeboten. In den Zentrallagern der beiden Spitalstandorte Visp und Brig findet die berufliche Bildung statt. Die erlernten Grundlagen werden im Berufsalltag umgesetzt und gefestigt.
In der ersten Ausbildungshälfte liegen die Ausbildungsinhalte in den Grundlagen wie die Arbeitsorganisation und -umgebung, Ladungssicherung, Arbeiten mit Zustellfahrzeugen und Maschinen und Arbeiten mit speziellen Materialien (Gefahrenstoffe/Gefahrengut, Sperr- und Langgut) im Fokus. Während der Ausbildung wird auch der Umgang mit Flurförderzeugen vermittelt. Dabei ist der mehrtätige Grundkurs Stapler mit Intensiver Fahrschulung auf Gegengewichts- (R1) und Quersitz-Schubmaststaplern (R2) sowie Deichselgeräten (S2) integriert.
In der zweiten Ausbildungshälfte wird die Inbetriebnahme und das Arbeiten Seitenstapler (R3) und Teleskopstapler (R4), Hubarbeitsbühnen und Industriekrane vermittelt.
Im Überbetrieblichen Kurs findet das praktische erlernen, vertiefen und üben grundlegender Fertigkeiten statt. Über die Lehrjahre verteilt sind dies 25 Tage in der Fachrichtung Lager.
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Die Berufsverhältnisse und Weiterbildungsmöglichkeiten
Ein Beruf mit Zukunftspotenzial
Der Beruf ist seit Jahren unter den zehn beliebtesten Lehren, genauer gesagt im Jahr 2025 auf Platz 7.
Nach der Ausbildung eröffnen sich vielfältige Wege, sich beruflich weiterzubilden und zusätzlich zu qualifizieren. Die Logistikbranche und ihre bedeutende Rolle für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft ist sich stetig am Vergrössern. Tätigkeiten können in Lagerhallen oder auch draussen ausgeübt werden. In grossen Unternehmen arbeiten sie im Team und arbeiten mit Logistikleiter/innen und Lastwagenfahrern zusammen. Die Arbeitszeiten sind meist regelmässig, je nach Arbeitsort wird aber auch Nacht, am früher Morgen oder am Wochenende gearbeitet.
In kleinen Betrieben arbeiten sie oft alleine und stehen in direktem Kundenkontakt. Sie tragen Schutzausrüstung wie Sicherheitsschuhe bei manchen Arbeiten. Nach einigen Jahren können Fachpersonen verantwortungsvolle Positionen des Logistiksektors übernehmen.
Nach der Ausbildung können von Berufsfachschulen und Fachschulen, der Schweizerischen Vereinigung für die Berufsbildung Logistik (Swiss Logistic by ASFL SVBL) unterschiedliche Angebote/Kurse besucht werden, die Berufsmaturität besucht werden oder eine Berufsprüfung oder höhere Fachprüfung absolviert werden. Mit einem EFZ-Abschluss ist auch der Zugang zu einer weiterführenden Ausbildung an einer höheren Fachschule möglich.
Für eine weiterführende Ausbildung an einer Fachhochschule, gelten unterschiedliche
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Lehre als Logistiker/-in im Spitalzentrum Oberwallis
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Sommerjob in der Logistik
Für Jugendliche ab 13 Jahren
Hauptaufgaben – Mithilfe Wareneingang, Waren einlagern, kommissionieren, bereitstellen, Auslieferung und Verteilung der Waren
Arbeitszeiten – 07.00-12.00 / 13.00 – 16.00/16.30
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Verwandte Berufe
Wenn du die Ausbildung im Berufsfeld der Verkehr, Logistik und Sicherheit in Betracht ziehst, könnten dir folgende Berufe ebenfalls gefallen:
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