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Kapazität der Notfallstation im Spital Sitten um einen Drittel erhöht

Kapazität der Notfallstation im Spital Sitten um einen Drittel erhöht

Dank des kürzlich vollendeten Umbaus verfügt das Spital Sitten auf der Notfallabteilung nun über 5 zusätzliche Behandlungsplätze und 3 neue Warteplätze für liegende Patienten.

Rechtzeitig zur Hochsaison wurde die Notfallstation des Spitalzentrums des französischsprachigen Wallis (CHVR) in Sitten mit 5 zusätzlichen Behandlungsplätzen ausgestattet, um die Patienten noch besser betreuen zu können. «Wir haben 3 zusätzliche Warteplätze für liegende Patienten eingerichtet und die Kapazität für sogenannte Fast-Track-Patienten, d.h. für Patienten mit weniger schwerwiegenden Verletzungen, verdoppelt. Zudem gibt es nun einen zusätzlichen Behandlungsplatz im Gipsraum», fasst Patrick Wulliens, Chef des Departements Infrastrukturen und Ausrüstung des CHVR, zusammen. «Die Koje für Kindernotfälle wurde ebenfalls verschoben.»

Insgesamt wurde die Kapazität der Behandlungszone der Notfallstation von17 auf 22 Patienten erhöht. «Wir haben uns bei der Festlegung der neuen Kapazitäten an den Statistiken der letzten Jahre orientiert», führt Patrick Wulliens aus.

Durch die Umstrukturierungen, welche rund CHF 900’000 gekostet haben, mussten einige Ärztebüros in provisorische Räume verlegt werden. Doch nicht für lange: Auf dem Dach der Notfallstation soll 2017 ein Aufbau mit neuen Büroräumlichkeiten entstehen. Es sind zwei zusätzliche Stockwerke mit je 150 m2 geplant. Die Kosten für diese zweite Etappe sind mit CHF 1 Mio. veranschlagt. Unter anderem wird dadurch nochmals Platz für 2 weitere Notfallpatienten geschaffen.

 

«Dank des Umbaus wurde der Komfort verbessert. Einerseits müssen liegende Patienten bei hohem Patientenaufkommen nicht mehr im Gang verbleiben, sondern haben Platz in einem Warteraum, andererseits können mehr Personen gleichzeitig behandelt werden. In der ambulanten Zone wurden nicht nur die Kapazitäten, sondern auch die Öffnungszeiten erweitert, was die Wartezeiten zusätzlich verkürzen sollte», so Dr. Vincent Frochaux, Leiter der Notfallabteilung im CHVR.

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