Patienten

Häufige Fragen

    Häufige Fragen

    Vor einer Vollnarkose muss man nüchtern sein. Das heisst, dass man bis 6 Stunden vor dem Eingriff noch Festes, bis 2 Stunden vor Eingriff Flüssiges (allerdings nur Wasser) zu sich nehmen darf. Ein nicht Beachten dieser Vorsichtsmassnahmen erhöht das Risiko von Erbrechen zu Beginn der Anästhesie. Der Mageninhalt kann dadurch beim bewusstlosen Patienten in die Lungen gelangen und eine schwere Lungenentzündung auslösen, die Intensivpflege bedarf. Diese Vorsichtsmassnahmen gelten auch für regionale Anästhesien, bei denen der Patient bei vollem Bewusstsein bleibt, da es aus irgendwelchen Gründen auch immer zu einer Vollnarkose kommen könnte.

    Sowohl bei Vollnarkosen als auch bei Lokoregionalen Narkosen oder bei Gabe von narkotischen Medikamenten, darf während 24 Stunden kein Fahrzeug geführt werden. In der Regel erhält der Patient bei einer Anästhesie verschiedene Medikamente, die Einfluss auf seine Reflexe nehmen und während einigen Stunden eine Somnolenz hervorrufen können. Führen eines Fahrzeugs unter Einfluss dieser Medikamente kann mit Fahren in angetrunkenem Zustand verglichen werden, obwohl man sich sehr gut fühlt. Die von der Polizei durchgeführten Kontrollen im Falle eines Unfalls können diese Substanzen mit speziellen Tests nachweisen. Der Fahrzeugführer ist strafbar, genau wie beim Fahren in angetrunkenem Zustand. Deshalb sollte jeder Patient seine Rückkehr nach Hause durch eine Drittperson organisieren.

    Rauchen schadet der Gesundheit. Um einen positiven Effekt bezüglich Lungen erreichen zu können, müsste man das Rauchen mehrere Wochen vor einer Anästhesie aufgeben. Vom Rauchen vor einer Narkose wird dringend abgeraten. Falls es aber einem Patienten unmöglich sein sollte darauf zu verzichten, kann dies ausnahmsweise akzeptiert werden.

    Bei einer Vollnarkose ist der Patient völlig bewusstlos. In der Lokalanästhesie wird nur eine spezifische Region unempfindlich gemacht. Die Lokalanästhesie kann mit einer leichten Sedierung kombiniert werden, wobei sich der Patient nur im Leichtschlaf befindet. Jede Art von Anästhesie hat ihre Vorteile und Risiken. Gewisse Anästhesien sind bei speziellen Operationen und Krankheitsbildern vorzuziehen. Der Anästhesie Arzt empfiehlt Ihnen die beste Anästhesie Methode bezüglich Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes und der auszuführenden Operation.

    Falls Sie eine Anästhesie erlitten haben und ambulant betreut werden empfehlen wie Ihnen im Falle von Problemen in der häuslichen Umgebung den Spitalnotfall zu kontaktieren. Der Notfalldienst ist 24/24 Stunden erreichbar und gibt Ihnen Anweisungen im Fall von Problemen.

    Dieses Risiko ist praktisch nicht vorhanden. Bei einer Person in gutem Allgemeinzustand und für eine Standardoperation besteht ein Risiko von etwa 1/220'000. Es ist also eine Seltenheit. Gewisse schwerwiegende Operationen bedürfen einem Aufenthalt auf der Intensivstation. So kann es vorkommen, dass der Patient erst einige Stunden postoperativ aus der Narkose geweckt wird. Dies wird allerdings mit dem Patienten vor dem Eingriff ausführlich besprochen.

    Generell sind diese Probleme eine Seltenheit und verschwinden von selbst innert Stunden oder seltener noch nach einigen Tagen. Junge Personen sind praktisch nie von solchen Problemen betroffen. Ältere Personen, welche bereits an Gedächtnisproblemen leiden sind empfänglicher für postoperative Gedächtnislücken. Je älter eine Person ist, je schwerer ein Eingriff und die Anästhesie sind desto stärker äussern sich dann auch die postoperativen Gedächtnislücken. Diese Probleme hängen also nicht nur von der Anästhesie alleine, sondern auch vom chirurgischen Eingriff ab.

    Diese Art von Ereignis nennt man fachsprachlich auch « awareness » . Es kommt äusserst selten vor. In der heutigen Zeit sind die Anästhesietechniken ausreichend entwickelt, um einen solchen Zwischenfall verhindern zu können. Es gibt spezielle Apparaturen, die die Tiefe des Schlafes messen, allerdings gewähren auch diese keine absolute Sicherheit. Während der ganzen Narkose ist ein Anästhesiearzt oder eine fachspezifisch ausgebildete Pflegeperson neben dem Patienten und überwachen die Anästhesie kontinuierlich, um ein eventuales Aufwachen zu verhindern.

    In unserer Klinik können Sie Ihr Kind bis zur Eingangstüre des Operationstraktes begleiten. Dort nimmt sich ihm das Pflegepersonal des Operationstraktes an. Aus Sicherheits- und aus hygienischen Gründen ist es den Eltern leider nicht möglich, ihr Kind bis in den Operationssaal zu begleiten. Es ist aber äusserst wichtig, dass Sie Ihrem Kind genau erklären, was mit ihm geschehen wird. Eine gute Vorbereitung durch die Eltern kann die Stressreaktion beim Kind massiv reduzieren. Die meisten Kinder erhalten vor der Operation einen « Sirup », der dazu da ist, das Kind zu beruhigen und zu entspannen.

    Die APU ist eine spezialisierte präoperative Sprechstunde, wo sie unter anderem den Anästhesiearzt kennenlernen. Dieser beurteilt Ihren allgemeinen Gesundheitszustand und empfiehlt Ihnen dementsprechend die für Sie und entsprechend Ihrer Operation geeignetste Anästhesie. So erklärt er Ihnen auch die Prozedur vor dem Eingriff. Diese Sprechstunde muss aus medikolegalen Gründen einige Tage vor der geplanten Operation durchgeführt werden.

    Eine Geburt ist ein natürlicher Prozess, der als solcher ohne Periduralanästhesie ablaufen kann. Die PDA zur Geburt dient dem Komfort der Gebärenden. Sie erlaubt quasi eine Geburt ohne Schmerzen. In unserer Klinik fordern mehr als 90% der Frauen mit Spontangeburt eine PDA. Jede medizinische Handlung birgt auch Risiken. Im Fall einer PDA sind Komplikationen selten und können in den meisten Fällen therapiert werden. Gelegentlich kann es nach einer PDA zu Kopfschmerzen kommen. Die Rückenschmerzen sind eher mit der Geburt assoziiert und weniger mit der PDA. Eine Paraplegie , die sehr gefürchtet ist, kommt praktisch nie vor. Sie ist in der Regel assoziiert mit einer Infektion und Gerinnungsstörungen. Die Häufigkeit dieses Ereignisses beläuft sich bei einer Frau in gutem allgemeinem Gesundheitszustand auf ca 1/200'000. Es können auch, zwar ganz selten, Sensibilitätsstörungen oder eine Muskelschwäche auftreten, die potentiel irreversibel sein können.

    Ja, in der Schweiz nimmt das Risiko zu, sich mit dem neuen Coronavirus anzustecken.

    Das neue Coronavirus wird hauptsächlich bei engem und längerem Kontakt übertragen: Wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als 2 Meter Abstand hält.

    Übertragung durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen.

    Übertragung über die Hände: Ansteckende Tröpfchen gelangen beim Husten und Niesen auf die Hände. Oder man berührt eine Oberfläche, auf denen sich Viren befinden. Sie gelangen in Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt.

    Die «Inkubationszeit» des neuen Coronavirus, das heisst die Zeitspanne zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt meist fünf Tage. Sie kann jedoch bis zu 14 Tage dauern.

    Wenn man an einer viralen Atemwegserkrankung (Husten, Schnupfen) leidet, ist man dann am ansteckendsten, wenn man die stärksten Symptome hat. Beim neuen Coronavirus könnte das anders sein. Man ist möglicherweise bereits vorher ansteckend: unmittelbar bevor Symptome auftreten.

    Lesen Sie die Anweisungen auf der Seite Vorgehen bei Symptomen und möglicher Ansteckung und halten Sie sich konsequent daran.

    Eine Übertragung des neuen Coronavirus durch Lebensmittel auf den Menschen ist bis jetzt nicht bekannt.

    Wenn Sie ganz sicher sein wollen: Waschen und erhitzen Sie die Lebensmittel gut. Mehr Informationen dazu finden Sie auf www.sichergeniessen.ch.

    Zusätzlichen Schutz bieten die allgemeinen Hygieneregeln und Verhaltensregeln unserer Kampagne «so schützen wir uns».

    Die Symptome sind sehr variabel und unspezifisch. Folgende Symptome können auftreten:

    • Husten (meist trocken)
    • Halsschmerzen
    • Kurzatmigkeit
    • Fieber, Fiebergefühl
    • Muskelschmerzen

    Selten sind:

    • Kopfschmerzen
    • Magen-Darm-Symptome
    • Schnupfen

    Die Symptome können unterschiedlich schwer sein. Ebenfalls möglich sind Komplikationen wie eine Lungenentzündung.

    Ab Auftreten eines dieser Symptome müssen Sie für 10 Tage zu Hause bleiben. Halten Sie sich dabei an die Anweisungen zur Selbst-Isolation. Vermeiden Sie während dieser Zeit jeden Kontakt zu anderen Personen. Nachdem Sie vollständig genesen sind, bleiben Sie weitere 48 Stunden zu Hause.

    Für die meisten Menschen verläuft die Krankheit mild. Jedoch können vor allem Personen ab 65 Jahren oder Personen mit einer Vorerkrankung schwer erkranken. Informationen dazu finden Sie auf den Seiten Besonders gefährdete Menschen und Krankeit COVID-19, Symptome und Behandlung, Ursprung neues Coronavirus.

    Bisher gibt es keine Behandlung für Erkrankungen mit Coronaviren. Die Behandlung beschränkt sich auf die Linderung der Symptome. Erkrankte werden zum Schutz anderer Personen isoliert.

    Bei einer schweren Erkrankung ist meist eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich. Unter Umständen braucht es eine künstliche Beatmung.

    Nein, Antibiotika wirken nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien. Deshalb kann man eine Erkrankung mit dem neuen Coronavirus nicht mit Antibiotika heilen.

    Informationen dazu finden Sie auf der Seite «So schützen wir uns».

    Nein, gesunde Personen sollen in der Öffentlichkeit keine Hygienemasken tragen (chirurgische Masken, OP-Masken). Diese schützen eine gesunde Person nicht effektiv vor einer Ansteckung mit Viren der Atemwege (Eigenschutz). Das Tragen einer Maske kann deshalb ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen.

    Ausnahmen von dieser Empfehlung:

    • Wenn Sie an einer Erkrankung der Atemwege leiden: Hygienemasken können verhindern, dass eine kranke Person andere ansteckt. Tragen Sie sie deshalb, sobald Sie keinen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen einhalten können (zum Beispiel zu Hause, in einer Arztpraxis, Apotheke oder im öffentlichen Verkehr vor/nach einem Arztbesuch).
    • Wenn Sie bei Ihrer Arbeit eine Maske tragen müssen (zum Beispiel Gesundheitspersonal oder Betreuungspersonal von besonders gefährdete Personen).

    Beachten Sie: Wenn Sie jemanden mit einer Hygienemaske sehen, heisst das nicht, dass diese Person am neuen Coronavirus erkrankt ist. Es gibt verschiedene Gründe, eine Maske zu tragen. Bleiben Sie freundlich zu Menschen, die eine Hygienemaske tragen.

    Wurden Kleider oder Körperteile mit dem neuen Coronavirus verunreinigt (beispielsweise über Ausscheidungen), dann sollten Sie diese mit Wasser und Seife waschen. Gegenstände und Oberflächen können Sie mit handelsüblichen Reinigungsmitteln reinigen.

    Informationen dazu finden Sie auf der Seite «Krankheit COVID-19, Symptome und Behandlung, Ursprung neues Coronavirus»

    Auch in der aktuellen Situation aufgrund des Coronavirus sind schwerkranke oder verletzte Menschen auf Blutspenden angewiesen.

    Wenn Sie gesund sind, können Sie weiterhin wie gewohnt Blut spenden. Die Blutspendezentren verpflichten sich, während der Blutspende die Hygiene- und Verhaltensregeln (Abstand halten) einzuhalten.

    Bitte vereinbaren Sie zwingend einen Termin, bevor Sie sich zum Blutspendezentrum begeben. Die Öffnungszeiten der Blutspendezentren und die Termine der mobilen Blutspendeaktionen finden Sie unter www.blutspende.ch/de/blutspendetermine.

    Es gibt keine Anhaltspunkte, dass das Coronavirus über Blut übertragen werden kann. Die Übertragung des Virus über Blutspenden ist deshalb äusserst unwahrscheinlich.

    Bei Krankheitssymptomen müssen Sie zu Hause bleiben, damit Sie niemanden anstecken.

    Unter Krankheitssymptomen verstehen wir:

    • Fieber (Körpertemperatur ist höher als 38 °C, begleitet von Gefühl der Müdigkeit, manchmal mit Muskelschmerzen)
    • Husten ist trocken, kann mit Halsschmerzen einhergehen

    Sind die Symptome leicht, dann können Sie sich selber pflegen (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» und das Merkblatt «Selbst-Isolierung» weiter unten im Register «Dokumente»). Gehen Sie erst 24 Stunden nachdem Sie keine Symptome mehr haben wieder aus dem Haus. So verhindern Sie, dass Sie andere Personen anstecken. Beachten Sie dabei die Hygiene- und Verhaltensregeln (Seite «So schützen wir uns»).

    Wenn Sie ein höheres Risiko haben, schwer zu erkranken, oder wenn sich die Symptome verschlimmern: Rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Sie oder er entscheidet, ob eine medizinische Abklärung durchgeführt werden muss, oder ob es ausreicht, wenn Sie zu Hause bleiben und sich selber pflegen.

    Die Symptome einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus unterscheiden sich nicht deutlich von denen anderer viraler Infektionen der Atemwege (Erkältung oder Grippe). Daher kann eine Erkrankung nur durch eine Laboranalyse sicher bestätigt werden. Dazu kann beispielsweise ein Abstrich aus Nase und Rachen genommen werden.

    Da die Krankheit in den meisten Fällen mild verläuft, werden nicht alle Personen auf das neue Coronavirus getestet. Getestet werden besonders gefährdete Personen mit Krankheitssymptomen und solche, bei denen sich die Krankheitssymptome verstärken (hohes Fieber, Atembeschwerden oder Atemnot).

    Haben Sie Husten und Fieber, und die Symptome sind leicht und bessern sich rasch? Dann bleiben Sie zu Hause, bis Sie 24 Stunden lang keine Symptome mehr hatten (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie das Merkblatt «Selbst-Isolierung» weiter unten im Register «Dokumente»).

    Bei einer Infektion mit dem Coronavirus kann manchmal auch nur Husten auftreten. Dabei handelt es sich um einen trockenen Husten, manchmal zusammen mit Halsschmerzen und einem Krankheitsgefühl (Müdigkeit und Muskelschmerzen). Wenn Sie solche Krankheitssymptome haben, dann bleiben Sie nach Ihrer Genesung noch 24 Stunden lang zu Hause.

    Haben Sie nur Fieber (höher als 38 °C), kann dies der Beginn einer Erkrankung durch das neue Coronavirus sein. Andere Symptome können folgen. Auch hier gilt: Bleiben Sie nach Ihrer Genesung noch 24 Stunden lang zu Hause.

    Meistens hat man bei einer Infektion mit dem neuen Coronavirus sowohl Fieber als auch Husten.

    Werden die Krankheitssymptome stärker: Siehe Frage Was müssen Sie tun, wenn Sie mit einer mit dem neuen Coronavirus infizierten Person Kontakt hatten?

    Hat eine Person leichte Krankheitssymptome (Fieber und Husten), dann wird sie nicht auf das neue Coronavirus getestet (ausser man ist gefährdet, weil man eine Vorerkrankung hat). Die Person bleibt dann freiwillig in der sogenannten Selbst-Isolation zu Hause und minimiert den Kontakt zu anderen Menschen, auch zu den Personen im eigenen Haushalt. Damit kann sie eine Ansteckung anderer Menschen vermeiden.

    Die Selbst-Isolation kann man selbst beenden, wenn man 48 Stunden lang keine Krankheitssymptome mehr hat (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne»).

    Personen mit Krankheitssymptomen, für die eine Ärztin/ein Arzt entschieden hat, dass ein Test notwendig ist: Fällt der Test positiv aus, dann bleibt die Person bis 48 Stunden nach der Genesung und mindestens zehn Tage seit dem Auftreten der Krankheitssymptome isoliert (siehe das Dokument «Selbst-Isolation» weiter unten im Register «Dokumente»). Weil unklar ist, wann die Ansteckungsgefahr endet, sollte sie sich auch danach an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten.

    In der freiwilligen Quarantäne bleiben die Personen, die mit einer erkrankten Person zusammenleben oder mit einer erkrankten Person intimen Kontakt hatten, freiwillig zu Hause und minimieren den Kontakt zu anderen Menschen (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie das Merkblatt «Selbst-Quarantäne» weiter unten im Register «Dokumente»).

    Wenn eine Familie gemeinsam im selben Haushalt unter freiwilliger Quarantäne steht, können die gesunden Personen untereinander Kontakt halten. Die erkrankte Person jedoch sollte in Selbst-Isolation den Kontakt mit den anderen meiden (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie das Merkblatt «Selbst-Isolation» weiter unten im Register «Dokumente»).

    Die gesunden Familienmitglieder können die Quarantäne nach zehn Tagen beenden, wenn sie gesund bleiben. Zehn Tage ist der Zeitraum, in dem die meisten Personen die ersten Symptome zeigen.

    Treten während der Quarantäne Krankheitssymptome auf, muss die betroffene Person auch in Selbst-Isolation. Sie muss nur dann zum Arzt, wenn ihr Gesundheitszustand dies erfordert oder sie eine besonders gefährdete Person ist.

    Es gibt derzeit keine wissenschaftlichen Daten, die auf einen solchen Zusammenhang hinweisen. Das Medikament Ibuprofen beeinflusst den Krankheitsverlauf von Covid-19 nicht nachweislich.

    Vielmehr ist es wichtig, dass Vor- oder Begleiterkrankungen von an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten abgeklärt werden. Die Behandlung wird dann – wie üblich – sorgfältig auf die individuelle Situation abgestimmt.

    Wir empfehlen Ihnen, stets eine Liste mit den aktuell eingenommenen Medikamenten verfügbar zu halten. Auf der Liste sollten Sie sowohl die von einer Ärztin oder einem Arzt verordneten wie auch die im Rahmen der Selbstmedikation eingesetzten Arzneimittel festhalten.

    Um sicher zu gehen: Reinigen Sie Haushaltsgeräte und Oberflächen, die durch Viren verunreinigt sein könnten und die häufig berührt werden, regelmässig und gründlich. Normale Reinigungsmittel sind dafür geeignet.

    Geschirr, Gläser, Tassen oder Küchenutensilien waschen Sie nach Gebrauch in der Abwaschmaschine oder von Hand sorgfältig mit Wasser und Geschirrspülmittel.

    Kleider, Bettwäsche und Badhandtücher waschen Sie regelmässig in der Maschine.

    Beim Coronavirus handelt sich um ein neues Virus, gegen das der Mensch noch keine Immunabwehr hat. Es kann zu vielen Ansteckungen und Erkrankungen kommen. Deshalb müssen wir die Ausbreitung des neuen Coronavirus möglichst verlangsamen.

    Besonders Personen mit einem höheren Risiko, schwer zu erkranken, müssen wir schützen. Das sind die über 65-jähringen und solche mit einer Vorerkrankung wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen.

    Wenn wir uns alle an die Regeln halten (siehe Seite «So schützen wir uns»), können wir auch diese Personen besser schützen. Damit tragen wir auch dazu bei, dass Menschen mit schweren Erkrankungen in den Gesundheitseinrichtungen weiterhin gut behandelt werden. Denn auf den Intensivstationen sind die Behandlungsräume und Beatmungsgeräte begrenzt verfügbar.

    Zurzeit gibt es zu dieser Frage keine vollständigen Informationen. Wissenschaftler schätzen das Risiko aber als sehr gering ein. Wenn ein Haustier zusammen mit einer am Coronavirus erkrankten Person in derselben Wohnung lebt, kann es sich möglicherweise mit dem Virus anstecken oder kontaminiert werden. Die Tiere selber zeigen keine Krankheitssymptome, das heisst sie erkranken nicht.  

    Solche Tierhalterinnen und Tierhalter müssen den Kontakt zu ihren Haustieren (Katzen, Hunde, Kaninchen etc.) möglichst vermeiden. Eine gesunde Person soll ihre Tiere betreuen.

    Müssen Hunde nach draussen, dann nur angeleint und kurz. Einen Kontakt zu anderen Menschen und Tieren müssen die Betreuer möglichst vermeiden.

    Hunde und Katzen aus einem Quarantänehaushalt müssen nicht speziell gebadet oder desinfiziert werden.

    Für alle gilt: Hände waschen nach dem Kontakt mit einem Tier.

    Vertiefte Informationen zum Umgang mit Tieren während der ausserordentlichen Situation wegen des Coronavirus finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV.

    Ja. Wenn eine mit dem Coronavirus infizierte Person – anstatt in ein Taschentuch oder die Armbeuge – in die Luft niest oder hustet, bleiben Tröpfchen mit Viren auf Oberflächen haften. Berühren Sie diese danach und greifen sich mit der Hand an Auge, Nase oder Mund, gelangen die Viren in den Körper. Sie können sich infizieren.

    Wichtig:

    • Waschen Sie sich regelmässig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
    • Fassen Sie sich nicht ins Gesicht.
    • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge.
    • Waschen Sie nach jedem Husten und Niesen die Hände.

    Das Virus kann auf Oberflächen und Gegenständen haften bleiben.

    Momentan liegen keine exakten Erkenntnisse vor, wie lange die Viren auf verschiedenen Oberflächen ansteckend bleiben.

    Wichtig: Reinigen Sie regelmässig Gegenstände oder Oberflächen, die Sie häufig berühren. Verwenden Sie dazu ein normales Reinigungsmittel.

    Rauchen schwächt generell das Immunsystem. Daher kann es eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus begünstigen.

    Wir empfehlen daher dringend: Hören Sie auf zu rauchen. Die nachstehenden Unterstützungsangebote helfen Ihnen dabei; sie erhöhen Sie die Erfolgschancen erheblich:

    Schützen Sie vor allem andere Personen in Ihrem Haushalt vor Passivrauch, besonders auch Kinder. Rauchen Sie zum Beispiel konsequent auf dem Balkon.

    Zudem: Für Raucherinnen und Raucher steigt das Risiko deutlich, schwerwiegend an COVID-19 zu erkranken – oder sogar daran zu sterben.

    Weitere Informationen zum Krankheitsverlauf.

    Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass gesunde schwangere Frauen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie sich jedoch möglichst vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus schützen. Denn eine akute Krankheit – insbesondere Husten und Fieber – kann den Verlauf einer Schwangerschaft beeinflussen.

    Halten Sie sich deshalb unbedingt an die Hygiene- und Verhaltensregeln.

    Am Arbeitsplatz ist der Arbeitgeber für die Umsetzung der Schutzmassnahmen verantwortlich.

     

    Bei individuellen Fragen rund um Ihre Schwangerschaft wenden Sie sich an Ihre Frauenärztin, Ihren Frauenarzt, Ihre Hebamme oder Ihren Entbindungspfleger. Sie können Ihre Situation beurteilen und nötige Massnahmen mit Ihnen besprechen.

    Wenn Sie Krankheitssymptome verspüren, die für eine Coronavirus-Infektion sprechen, rufen Sie eine der oben genannten Personen an, um weitere Schritte zu besprechen.

     

    Es gibt derzeit keinen Hinweis darauf, dass sich Babys während der Schwangerschaft mit dem neuen Coronavirus infizieren, wenn ihre Mutter vor der Geburt an COVID-19 erkrankt ist. Zudem wurden bisher in Fruchtwasser oder Muttermilch keine Coronaviren nachgewiesen.

    Allerdings könnten Sie Ihr Neugeborenes über Tröpfchen (Husten, Niesen, Küssen) infizieren. Neugeborene können zwar erkranken, es besteht jedoch aktuell kein Hinweis darauf, dass sie ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben.

    Sie können Ihr Kind stillen. Wichtig ist dabei, dass Sie dabei die empfohlenen Hygiene- und Verhaltensregeln beachten, welche Ihnen nach der Geburt von der Hebamme oder dem Arzt/Ärztin erklärt werden. Diese schützen ihr Neugeborenes vor einer Ansteckung.

    Grundsätzlich gelten dann für Sie die gleichen Verhaltensmassnahmen wie für die alle anderen Personen: Sie begeben sich in Selbst-Quarantäne.

    Falls bei Ihnen Krankheitssymptome (Atembeschwerden, Husten, Fieber) auftreten, rufen Sie umgehend Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt an, um die nötigen Schritte zu besprechen.

    Wenn Sie in Erwartung sind und eine Vorerkrankung haben, könnte eine Erkrankung mit dem neuen Coronavirus für Sie gefährlich werden. Deshalb werden Sie in diesem Zusammenhang als besonders gefährdete Person eingestuft.

    Wir empfehlen Ihnen dringend, sich an unsere Empfehlungen für besonders gefährdete Personen zu halten.

    Falls bei Ihnen Krankheitssymptome auftreten, rufen Sie umgehend Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt an, um die nötigen Schritte zu besprechen.

    Begeben Sie sich bei sich zu Hause in Selbst-Isolation und informieren Sie dringend Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt sowie das Spital, bei dem Sie für die Geburt angemeldet sind. Wenn Sie vor dem erwarteten Geburtstermin oder notfallmässig ins Spital oder in die Praxis müssen, rufen Sie zuvor dort an. Berichten Sie, dass Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sie erhalten dann Informationen zum weiteren Vorgehen. Zum vereinbarten Termin fahren Sie möglichst mit einem privaten Auto.

    Bisher gibt es keine Hinweise dafür, dass für Schwangere eine erhöhte Gefahr besteht, sich mit dem neuen Coronavirus anzustecken. Schwangere können weiterhin zur Arbeit gehen, wenn der Arbeitgeber die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln einhält. Werden diese Massnahmen am Arbeitsplatz nicht eingehalten, so gilt für Schwangere der besondere Schutz durch die Mutterschutzverordnung.

    Machen Sie unseren Coronavirus-Check. Dort erfahren Sie, ob Sie sich testen lassen sollten und an wen Sie sich wenden können.

    Nein, denn eine Probeentnahme bedingt die richtige Technik. Dafür braucht es ausgebildete und erfahrene Personen. Deshalb sollten Sie die Probe nicht selbst zu Hause entnehmen.

    Durch sogenannte serologische Tests lassen sich spezifische Antikörper – wie zum Beispiel gegen das neue Coronavirus – im Blut nachweisen. Die nachgewiesenen Antikörper weisen darauf hin, dass sich die getestete Person infiziert hatte und danach spezifische Antikörper entwickelt hat.

    Allerdings ist aktuell noch nicht bekannt, ab wann die Antikörper nach der Coronavirus-Infektion nachweisbar sind. Und es ist unklar, ob man dann effektiv immun ist. Derzeit beschäftigt sich die Forschung intensiv damit.

    Aus diesen Gründen können wir serologische Tests zurzeit nicht empfehlen.

    Wahrscheinlich sind Sie vor einer erneuten Ansteckung geschützt, wenn Sie mit dem neuen Coronavirus infiziert waren und Antikörper entwickelt haben. Allerdings ist aktuell unklar, wie lange Sie geschützt sind. Daher müssen Sie auch weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen.

    Nein, das empfehlen wir nicht. Möglicherweise fällt der Test immer noch positiv aus, wenn Sie keine Krankheitssymptome mehr haben. Das Restrisiko einer Übertragung ist allerdings sehr gering. Entscheidend ist: Sie waren mehr als zehn Tage isoliert, und es sind nach Abklingen der Symptome mehr als 48 Stunden vergangen. Halten Sie sich jedoch weiterhin an die Hygiene- und Verhaltensregeln.

    Nein, die Pneumokokkenimpfung kann einen komplizierten oder schweren Krankheitsverlauf einer COVID-19-Erkrankung nicht verhindern. Bei einem schweren Verlauf kann das Virus eine Lungenentzündung hervorrufen. Die Pneumokokkenimpfung hingegen schützt gegen eine Infektion, die durch Pneumokokken-Bakterien ausgelöst wird. Im Zusammenhang mit COVID-19 tritt diese nicht häufiger auf.

    Lassen Sie sich wie im Impfplan vorgesehen gegen Pneumokokken impfen.

    Aktuell sehen wir keine Pflicht vor, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen.

    Aktuell empfehlen wir Kindern nicht, eine Maske zu tragen, denn sie gehören nicht zu den Hauptansteckungsgruppen

    Darüber hinaus ist die korrekte Handhabung von Masken für Kinder oft schwierig.

    Bei einer Hygienemaske ist es nicht entscheidend, ob Sie einen Bart tragen oder nicht, solange die Nase und der Mund bedeckt sind. Viel wichtiger ist es, die Maske nicht zu berühren.

    Die Produzenten respektive Importeure sind dafür verantwortlich, dass Masken dem angegebenen Qualitätsstandard genügen.

    Die Grossverteiler sind dazu aufgerufen, Masken auf dem Weltmarkt einzukaufen. Der Bund liefert ab nächster Woche während zwei Wochen täglich eine Million Hygienemasken an führende Detailhändler, um die Versorgung mit Masken sicherzustellen.

    Nein, beim Joggen oder Velofahren braucht es keine Maske. Das Risiko, ob man sich durch den Atem von infizierten Personen anstecken kann, ist nicht bekannt. Wenn Sie mit einem Laufpartner joggen, laufen Sie neben- oder versetzt hintereinander.

    Dies wird je nach Branche unterschiedlich gehandhabt. Erkundigen Sie sich vorher beim Dienstleister.

    Sofern das Schutzkonzept dies vorsieht, können Unternehmen, beziehungsweise Geschäfte ihre Kundinnen und Kunden dazu auffordern, eine Maske zu tragen. Sollte sich eine Kundin oder ein Kunde weigern, kann das Geschäft die Bedienung verweigern.

    Als Kundin oder Kunde haben Sie kein Anrecht darauf, eine Maske zu erhalten.

    In einem Einkaufsladen sollten Sie genug Abstand einhalten können. Damit erübrigt sich das Tragen einer Maske.  

    Nein.

    Besonders gefährdete Personen sollten Kontakte vermeiden.

     Ist ein Kontakt unvermeidbar und fühlt sich eine besonders gefährdete Person mit einer Maske sicherer, so kann sie diese tragen. Eine Maske kann einem auch in falscher Sicherheit wiegen, dessen sollte man sich bewusst sein. Deshalb: Befolgen Sie immer strickt die Abstands- und Hygieneregeln.

    Selbstgenähte Masken bieten Ihnen keinen Schutz vor einer Ansteckung oder erhöhen sogar das Risiko.

    Eine Maske kann bis zu acht Stunden getragen werden.

    Nein. Hygienemasken können nicht gewaschen werden.

    Ziehen Sie die Maske aus, indem Sie die Schlaufen hinter den Ohren ergreifen und die Maske so von Mund und Nase entfernen. Halten Sie die Maske von Gesicht und Kleidern entfernt. Entsorgen Sie sie in einem Mülleimer.

    Ja, vor und nach Gebrauch einer Maske müssen die Hände mit Seife gewaschen oder desinfiziert werden. Waschen Sie die Hände auch, wenn Sie unwillentlich die Maske während des Tragens aussen berührt haben.

    Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Maske während des Tragens nicht berühren.

    Nein, eine Hygienemaske können Sie nur einmal sicher verwenden. Wenn Sie die Maske getragen haben, ist die Oberfläche potenziell kontaminiert. Deshalb können Sie sie nicht wieder verwenden. Sobald Sie die Maske abnehmen, müssen Sie sie korrekt in einem Mülleimer entsorgen.

    Eine Ansteckung ist eher unwahrscheinlich, wenn Sie andere Personen rasch kreuzen. Wir empfehlen deshalb gesunden Menschen nicht, im öffentlichen Raum eine Maske zu tragen. Selbstverständlich steht es Ihnen aber frei, eine Maske zu tragen, wenn Sie sich dadurch sicherer fühlen.

    In schwach besetzten öffentlichen Transportmitteln ist das Tragen einer Hygienemaske nicht nötig. Zu Stosszeiten sollten Sie eine Hygienemaske tragen.

    Das Bundesamt für Verkehr BAV bereitet aktuell ein entsprechendes Schutzkonzept vor.

    Für alle, die nicht im Gesundheitswesen arbeiten, genügt eine sogenannte Hygienemaske, auch bekannt als chirurgische Maske.

    Sogenannte Atemschutzmasken (FFP2, FFP3) sind dem Gesundheitspersonal für Hochrisiko-Situationen vorbehalten. Einige dieser Masken haben ein Ventil zum leichteren Ausatmen. Infizierte Personen mit oder ohne Krankheitssymptome sollen diese Masken nicht benutzen, denn sie tragen zur Virenverbreitung bei. Selbst hergestellte Stoffmasken empfehlen wir nicht. Industriell gefertigte Textilmasken können allenfalls einen gewissen Fremdschutz vermitteln.

    Um Kunden und Personal noch besser zu schützen, sieht das BAG die Nutzung von Masken vor, sofern ein Schutzkonzept dies vorsieht. Masken können – sofern korrekt angewendet und zusammen mit anderen Hygienemassnahmen – dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern.

    Nein, wir empfehlen gesunden Personen nicht, in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen. Dies schützt sie nicht genügend vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

    Hingegen kann eine Maske verhindern, dass eine bereits infizierte Person andere ansteckt.

    Weiterhin gilt: Befolgen Sie die Abstands- und Hygieneregeln.

    L’équipe du service d’accueil et d’urgences pédiatriques vous accueille et s’engage à vous offrir des soins de qualité et à rendre votre attente acceptable.

    A l’arrivé aux urgences pédiatriques de votre enfant, l’accueil est assuré par un (e)infirmier(e) spécialisé à l’accueil et l’orientation des enfants malades. Lors de l’accueil, ce professionnel est à votre écoute et détermine la sévérité du problème médical ou chirurgical de votre enfant sur la base du recueil de ses plaintes et d’éléments tels que la température, la respiration, son pouls, sa douleur, etc. Dans certains cas, un médecin pédiatre sera appelé pour aider à évaluer la gravité pour mieux orienter le malade.

    Cette première évaluation rapide est essentielle, car elle permet d’attribuer à la situation de votre enfant un degré d’urgence qui va de 1 à 5. Ce degré d’urgence indique la rapidité de la prise en charge médicale.

    La prise en charge médicale est immédiate pour toutes les urgences vitales (degré 1 et 2). Dans les autres situations, vous serez orientés en salle d’attente. Un traitement contre la fièvre ou la douleur peut être administré par l’infirmier(e) de l’accueil.

    Dès qu’un box de consultation est libre, l’infirmier(e) vous installe et votre enfant sera examiné par un médecin dès qu’il est disponible.

    Durant l’attente, un (e) soignant (e) réévalue régulièrement l’état de votre enfant.

    A tout moment, le personnel peut vous donner une estimation du délai d’attente. Néanmoins, celui-ci reste approximatif, sachant que certains patients arrivés après vous vont nécessiter des soins plus urgents.

    Une fois que votre enfant est installé et vu par le médecin, vous pouvez dans certains cas être amenés à attendre des résultats d’examens ou l’avis d’un spécialiste qui n’est pas immédiatement disponible. Dans d’autres cas, le médecin aura besoin de surveiller l’évolution de l’état de santé de votre enfant, ce qui peut nécessiter plusieurs heures. Cette observation se passe, la plupart du temps, en hôpital de jour.

    Des livres et des jeux sont à disposition, n’hésitez pas à les demander à un(e) infirmier(e). 

    • Vous retournez à votre domicile et le médecin des urgences rédige un rapport médical qui sera envoyé à votre pédiatre
    • La situation de votre enfant nécessite une surveillance de quelques heures (jusqu’à maximum 15h) avant de décider d’une hospitalisation ou d’un retour à domicile :  vous êtes alors installés dans l’unité d’observation de l’hôpital de jour.
    • Votre enfant doit être hospitalisé. Le rôle de l’équipe des urgences est de lui trouver le lieu le plus adapté à sa situation. Selon l’occupation du service hospitalier, votre enfant devra attendre avant qu’un lit soit disponible ou un transfert dans un autre centre pourrait être nécessaire. Entre-temps, votre enfant reste dans le box de consultation ou est installé dans l’unité d’observation.

    Avant de quitter le service des urgences, n’hésitez pas à poser au médecin toutes les questions qui vous préoccupent en vue du retour à domicile et à demander les divers certificats dont vous pourriez avoir besoin (école, sport, travail).

    Toutes les étapes décrites précédemment seront prises en compte dans la facture finale. Dans le cas où vous choisissez de quitter l’hôpital avant d’avoir vu un médecin, l’évaluation réalisée par l’infirmier-e à l’admission de votre enfant ainsi que les éventuels médicaments donnés seront facturés. Cette prestation est prise en charge par l’assurance de base.

    Le taux de satisfaction des patients est un indicateur reconnu de la qualité des prestations. Le service de pédiatrie de Sion a commencé une enquête de satisfaction dirigée aux parents et enfants qui consultent aux urgences pédiatriques de Sion depuis septembre 2017.

    Le questionnaire utilisé a été développé par le service de qualité de l’hôpital en collaboration étroite avec les pédiatres et il analyse 8 items :

    • Admission administrative
    • Salle d’attente
    • Box aux urgences
    • Prise en charge par le personnel soignant
    • Prise en charge par les médecins
    • Prise en charge par le personnel de radiologie
    • Prise en charge par le personnel de la salle de plâtre
    • Prise en charge par le personnel à l’hôpital de jour

    Les résultats sont analysés et indiquent les aspects des soins avec lesquels les patients sont les moins satisfaits tenant compte du degré d’importance donné par le patient à chaque item. Cette insatisfaction des patients par rapport à ces différents domaines est une préoccupation pour nous. Nous travaillons pour améliorer ces prochaines années la satisfaction des patients par rapport aux présentations et aux soins offerts par le service des urgences pédiatriques.

    Bitte begeben Sie sich direkt in Quarantäne und warten Sie auf das offizielle SMS.

    Die Contact-Tracing-Teams haben momentan sehr viel zu tun. Bitte haben Sie Geduld und bleiben Sie in Quarantäne, bis Sie kontaktiert werden.

    Wenn Ihnen das Resultat 48 Stunden nach dem Test noch nicht mitgeteilt wurde, rufen Sie die Walliser Hotline an und bleiben Sie in Quarantäne.

    Hotline +41 58 433 0 144
    Mo-Fr: 8-20 Uhr
    Sa-So: 9- 12 Uhr

    Wählen Sie Ihr Lieblingsspital aus