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Pflegesymposium des Spital Wallis: Pflegeexpertise und chronische Leiden

Pflegesymposium des Spital Wallis: Pflegeexpertise und chronische Leiden

Unter dem Motto «Pflegeexpertise und chronische Leiden» ging am 10. September in der HES-SO in Siders das 2. Pflegesymposium des Spital Wallis über die Bühne. Mehr als 230 Personen nahmen daran teil. Der Anlass bot den Pflegefachpersonen eine Plattform für die Präsentation ihres vielfältigen Arbeitsalltags und zeigte die zahlreichen Leistungen und Kompetenzen des Spitals auf.

Das Programm bestand aus neun ausgewählten Projekten von Mitarbeitenden aus der Pflege und dem medizinisch-technischen Bereich. «Ziel war die Förderung des Transfers der im Spital Wallis vorhandenen Kenntnisse und Kompetenzen», erklärt Mario Desmedt, Pflegedirektor des Spital Wallis. Bei diesem Anlass von Pflegenden für Pflegende soll der Gemeinschaftsgedanke des Spital Wallis spürbar werden. Alle Fachrichtungen sollen sich mit einbringen und so zur gemeinsamen Stärkung beitragen. Es geht darum, den Pflegenden eine Plattform zu geben und gesamtregionale Treffen zwischen den Fachpersonen zu fördern.

Die Symposiumsteilnehmer konnten per SMS für die Projektpräsentationen abstimmen. Dabei schwang das Projekt von Joël Sinnaeve, Valérie Bonnaz, Isabelle Berthault, Edmond Mabillard, Isabelle Pralong und Fabienne Rocha mit dem Titel «L’athérosclérose: au coeur de la chronicité?» obenaus.«Alle waren sehr motiviert und die Themen deckten ein abwechslungsreiches und spannendes Spektrum ab», so lautete der Grundtenor des Tages.

Die Preisträgerinnen Valérie Bonnaz, Fabienne Rocha und Isabelle Pralong brachten es so auf den Punkt: «Ein sehr schöner, gut organisierter und rundum interessanter Tag! Wir konnten eine sehr praxisnahe Thematik aufgreifen. In unserer Abteilung waren wir sehr auf die technischen und akuten Aspekte der Pflege fixiert. Unser Projekt hat es uns erlaubt, die Betreuung ganzheitlicher zu gestalten, indem die Therapieschulung des Patienten in einer mittel- und langfristigen Sichtweise mehr Gewicht erhält.»

Die Pflegedirektion weist darauf hin, wie wichtig es ist, die eigenen Praktiken immer wieder zu überdenken und die Pflege anhand der neuesten Fachkenntnisse und Patientenbedürfnisse stets weiterzuentwickeln.

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