News

Tag der Kranken: «Wissen macht uns stark»

Tag der Kranken: «Wissen macht uns stark»

Der «Tag der Kranken» sensibilisiert die Bevölkerung einmal pro Jahr zu einem Thema aus dem Bereich Gesundheit und Krankheit. Das Motto «Wissen macht uns stark» wird dieses Jahr anlässlich der festlich und musikalisch gestalteten Gottesdienste an allen Standorten des Spital Wallis – von Brig bis Monthey – thematisiert.

Im Spital Walls werden jährlich gegen 40‘700 Patienten stationär und 462‘400 ambulant Mitarbeitenden aus den Bereichen Medizin, Pflege und Therapie behandelt. Der Tag der Kranken soll dazu beitragen, gute Beziehungen zwischen Gesunden und Kranken zu fördern und das Verständnis für die Bedürfnisse der Kranken zu stärken. Ein besonderes Augenmerk gilt all jenen, die sich beruflich oder privat für das Patientenwohl einsetzen.

Mehr Therapieerfolg durch Wissen

«Als Spitalseelsorgerin erfahre ich immer wieder, wie wichtig es ist, dass Patienten und Patientinnen vom medizinischen Fachpersonal verständliche und ausreichende Informationen zu ihrer Erkrankung und möglichen Therapien erhalten – in einfacher Sprache, wenn möglich in der Muttersprache», erklärt Caroline Imboden, Teamleiterin Spitalseelsorge im Spitalzentrum Oberwallis (SZO). «Wenn ein Patient versteht, warum eine bestimmte Therapie sinnvoll ist, kann er die Behandlung besser akzeptieren. Klare Informationen durch Fachpersonen helfen Ängste abzubauen und die neue Lebenssituation emotional besser zu bewältigen. Der Patient wird in die Entscheidung miteinbezogen und nimmt somit aktiv und in einem positiven Sinne an der Therapie und seiner Genesung teil», berichtet Imboden weiter. 

Hilfe bei der Verarbeitung

Die Seelsorge unterstützt die Patienten und deren Angehörigen durch spirituelle Begleitung. Der Zeitaufwand ist Nebensache. «Beim Zuhören und im Gespräch helfen wir den Patienten, das zu verarbeiten und anzunehmen, was eine Krankheit mit sich bringen kann. Wir nehmen uns die nötige Zeit und versuchen zu spüren, wo die individuellen Bedürfnisse des Patienten liegen, sei es im Zuhören, im Gespräch oder im Gebet, um seine Sorgen in die Hände Gottes zu legen.

Treten bei einem Patienten grosse Verzweiflung oder depressive Neigungen ein, werden weitere Fachpersonen wie z. B. Psychologen oder Psychiater hinzugezogen. Wenn im Nachhinein Fragen oder Unklarheiten bezüglich der Krankheit oder Behandlung auftauchen, ermutigen wir den Patienten, mit dem Facharzt erneut das Gespräch zu suchen.»

Angehörige: wichtige Informationsquellen

«Der kranke Mensch vertraut sich meist Angehörigen oder Freunden an. Es ist deshalb hilfreich, wenn Angehörige miteinbezogen werden und Wissen bezüglich der Krankheit und der Behandlungsweisen erhalten. Sie können dem Patienten ebenfalls beistehen, um das Erfahrene besser einzuordnen.»
 
Caroline Imboden weist weiter darauf hin, dass Angehörige, die daheim kranke oder behinderte Familienmitglieder pflegen und betreuen, sich selbst nicht zu viel zumuten dürfen, um trotz der schwierigen Lebensumstände gesund zu bleiben und nicht selbst zu erkranken. Hilfs- und Entlastungsangebote wie Ferienbetten in Alters- und Pflegeheimen können pflegenden Angehörigen Freiraum zur Erholung bieten.

Feierliche Gottesdienste zum Tag der Kranken im Spital Wallis

An allen Standorten des Spital Wallis von Brig bis Monthey werden die Gottesdienste festlich gestaltet. Die Priester und Seelsorger äussern sich zum diesjährigen Thema «Wissen macht uns stark». Die Patientinnen und Patienten im Oberwallis werden traditionell kulinarisch mit einem speziellen Mittagessen und musikalisch von den Jodelchören «Bärgarve» im Spital Brig und «Bachji» im Spital Visp verwöhnt.

Zeitplan der Gottesdienste im Spital Wallis:

•    Spital Brig: Sonntag, 3. März 2019, 10.00 Uhr
•    Spital Visp: Sonntag, 3. März 2019, 9.00 Uhr
Walliser Zentrum für Pneumologie - Crans-Montana: vorverlegt auf Samstag, 2. März 2019, 16.15 Uhr
•    Spital Siders: vorverlegt auf Samstag, 2. März 2019, 16.00 Uhr
•    Spital Sitten: Sonntag, 3. März 2019, 09.30 Uhr
•    Spital Martinach: Sonntag, 3. März 2019, 09.30 Uhr
•    Klinik Saint-Amé : Saint-Maurice: Sonntag, 3. März 2019, 10.00 Uhr
•    Spital Malévoz: Monthey: Sonntag, 3. März 2019, 16.30 Uhr

Wählen Sie Ihr Lieblingsspital aus