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Eltern von hospitalisierten Kindern in Sitten

Eltern von hospitalisierten Kindern in Sitten

Partnerschaft für die Wohnung «Dr. Emmanuelle de Wolff & Kiwanis» erneuert

Seit der Eröffnung vor fünf Jahren haben 65 Familien von der Unterkunft profitiert, die das Spital Wallis den Eltern hospitalisierter Kinder in Sitten anbietet. So haben die kranken Kinder ihre Liebsten stets in der Nähe, was sich positiv auf die Moral und den Genesungsverlauf auswirkt. In diesem Sinne haben die Stiftung Dr. Emmanuelle de Wolff und der Kiwanis Club Sion-Valais beschlossen, ihre finanzielle Unterstützung weiterzuführen.

Die Stiftung Dr. Emmanuelle de Wolff, Besitzer de Wohnung, und der Kiwanis Club Sion-Valais stellen für die nächsten drei Jahre finanzielle Mittel zur Verfügung, damit dieses Angebot weiterbestehen kann. Die Wohnung «Dr. Emmanuelle de Wolff & Kiwanis» befindet sich sieben Gehminuten vom Spital Sitten. Sie bietet Eltern und Angehörigen, deren Kinder auf der Pädiatrie des Spitals Sitten hospitalisiert sind und die nicht in der Nähe wohnen, eine vorübergehende günstige Unterkunft. «Das Ziel der Dr. Emanuelle de Wolff-Stiftung ist damit voll erfüllt», freut sich Michel Berner.

Thomas Zumofen, Past Präsident des Kiwanis Club Sion-Valais, versichert, dass diese wichtige Einrichtung voll und ganz dem Hauptziel des Clubs gemäss seinem Motto «Im Dienste der Kinder der Welt» entspricht und sie sich freuen, ihr Engagement zu erneuern.

Günstige Beeinflussung der medizinischen Behandlung

«Es ist bewiesen, dass Kinder schneller genesen und das Spital eher wieder verlassen können, wenn sie ihre Eltern um sich haben», bestärkt Dr. Juan Llor, Chefarzt der Abteilung Pädiatrie im Spitalzentrum des französischsprachigen Wallis (CHVR). Die Aufenthaltsdauer der Eltern beträgt durchschnittlich 9 Tage, bei Neugeborenen, die in der Neonatologie stationär aufgenommen werden, sind es bis zu 20 Tage. «Wenn sich die Eltern in der Nähe ihres hospitalisierten Kindes wissen, sind weniger gestresst, verfügbarer und beruhigter. Sie sind sehr dankbar für diese Lösung. Die Mutter-Kind-Bindung wird ebenfalls gestärkt.»

Die Wohnung an der Route de Préjeux 50 kann drei Familien gleichzeitig aufnehmen. «Hier können die Eltern übernachten, sich entspannen, und sich mit anderen Familien austauschen. Es ist ein Ort der Begegnung und Solidarität», erklärt Catherine Lietta, Pflegeleiterin des Pools Kind des CHVR. «Wenn jemand ein Kind auf der Pädiatrie hat und nicht in der Nähe des Spitals wohnt, kann er sich für die Wohnung anmelden. Ziel ist es, dem kleinen Patienten oder Neugeborenen auch während des Spitalaufenthalts einen möglichst engen Kontakt zur Familie zu ermöglichen, so wie dies in der europäischen Charta für Kinder im Spital vorgesehen ist. Die Wohnung wird von Personen genutzt, die in weiter entfernten Walliser Ortschaften, in anderen Kantonen oder im Ausland wohnen.»

 

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