Geschäftsjahr 2025: ein positives Ergebnis dank rigoroser Kostenkontrolle

Der Verwaltungsrat hat heute den 20. Mai 2026 dem Staatsrat den Geschäftsbericht 2025 des Spital Wallis vorgestellt. Er freut sich, für das Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 2,9 Millionen Franken bei einem globalen Umsatz von 923 Millionen mitteilen zu können. Dieses Ergebnis ist nach drei defizitären Jahren sehr ermutigend. Ermöglicht wurde dieses Resultat durch eine rigorose Kostenkontrolle und den täglichen Einsatz der Mitarbeitenden unter oft schwierigen Bedingungen.

In einem angespannten wirtschaftlichen Umfeld ist es der Institution und ihren Mitarbeitenden gelungen, die Ressourcen mit grosser Disziplin optimal einzusetzen. Mit diesem vorsichtigen Management konnte die Zunahme der Ausgaben auf 3,0 % beschränkt werden. Diese Zahl liegt unter der Progression der Tätigkeit und zeigt auf, dass der Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichte, Effizienz, Versorgungsqualität und Patientensicherheit miteinander zu verbinden. 

Abgesehen von der Kostenkontrolle basiert dieser Erfolg auch auf: 

  • einer Aktivität auf hohem Niveau mit einer Zahl an Spitalaustritten, die über derjenigen von 2024 liegt, und dies sowohl im akuten als auch im chronischen Bereich;
  • einer zunehmenden ambulanten Tätigkeit (+2,7 %), die eine Anpassung des Versorgungsangebots widerspiegelt;
  • einer Erhöhung der ausgehandelten Tarife DRG (+3,4 %). 

Anknüpfend an die letzten Jahre und trotz eines nach wie vor sehr schwierigen wirtschaftlichen und tariflichen Umfelds wurden die Bemühungen zugunsten des Personals somit auch im Geschäftsjahr 2025 fortgesetzt. Die wichtigsten Beispiele dafür sind die Unterzeichnung eines neuen, schrittweise bis 2029 umzusetzenden Gesamtarbeitsvertrags mit den Assistenz- und Oberärzten sowie das Engagement der Institution gegen respektloses Verhalten gegenüber dem Personal.

Trotz der finanziellen Zwänge arbeitet das Spital Wallis an seiner Weiterentwicklung, um den Bedürfnissen und Erwartungen der Patientinnen und Patienten des Kantons gerecht zu werden. Die gesamte Institution mit ihren 230 Berufsgruppen hat sich erneut unermüdlich engagiert, um mit Zuversicht die Walliser Bevölkerung zu begleiten.

Diese Ergebnisse wären ohne die entscheidende Unterstützung des Staatsrats nicht möglich gewesen. Über das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur finanzierte der Kanton in den vergangenen drei Jahren vollumfänglich die Teuerung und unterstützte die Massnahmen zugunsten des Pflegepersonals.

Die Herausforderungen bleiben jedoch bestehen. Insbesondere die Inbetriebnahme der neuen Gebäude wird zu zusätzlichen Ausgaben führen. Die Weiterführung der Kostenkontrolle, verbunden mit unserem Anspruch an hohe Qualität, wird entscheidend sein, um das Spital längerfristig auf einer soliden Grundlage zu betreiben.