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Ausbau der psychiatrischen Unterstützung für junge Menschen

Ausbau der psychiatrischen Unterstützung für junge Menschen

Um auf die Bedürfnisse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Kantons eingehen zu können, hat das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) das HVS aufgefordert, die ambulante Psychiatrie für junge Menschen auszubauen.

Die COVID-19-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen wirken sich seit über einem Jahr stark auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung aus, ganz besonders auf die der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Vor diesem Hintergrund hat das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) das Spital Wallis (HVS) aufgefordert, die psychiatrische Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene auszubauen. Hierzu wird von Mitte August bis Jahresende ein Pilotprojekt durchgeführt, das der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen helfen soll, diese schwierige Zeit zu überstehen. Das Projekt umfasst die Schaffung einer Orientierungsplattform und die Aufstockung des medizinischen Personals an den Standorten Martinach, Sitten und Brig, um die Betroffenen schneller betreuen zu können.  

Im Wallis sowie in der gesamten Schweiz führt der Kontext der COVID-19-Pandemie seit letztem Herbst zu einer erhöhten psychischen Belastung, vor allem in Form von Ängsten und Depressionen. Dies betrifft insbesondere Jugendliche (14-17 Jahre) und junge Erwachsene (18-24 Jahre). Auch beim Spital Wallis (HVS) ist diese Tendenz festzustellen, insbesondere anhand einer erheblich gestiegenen Nachfrage seitens dieser Altersgruppe. 

Um auf die Bedürfnisse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Kantons eingehen zu können, hat das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) das HVS aufgefordert, die ambulante Psychiatrie für junge Menschen auszubauen. Dazu wird ein vom Kanton finanziertes Pilotprojekt umgesetzt. Es beinhaltet die Schaffung einer psychiatrischen Orientierungsplattform für eine schnelle Betreuung der jungen Patientinnen und Patienten, die ebenfalls durch die Aufstockung des Personals der ambulanten Krisen-/Notfalldienste an den Standorten Martinach für das Unterwallis, Sitten für das Mittelwallis und Brig für das Oberwallis verbessert werden soll. Ausserdem wird eine Hotline eingerichtet, um die Betroffenen entsprechend weiterverweisen zu können. Das Spital Wallis (HVS) (www.hopitalduvalais.ch) wird diese Telefonnummer zu gegebener Zeit mitteilen. 

Dieses Pilotprojekt richtet sich an Patienten im Alter von 14 bis 24 Jahren, die unter psychischen Störungen leiden. Ziel ist es, ihnen schnell eine regelmässige ambulante Betreuung während einiger Wochen anbieten zu können, damit sich die Probleme nicht verschlimmern und dadurch chronisch werden. Durch eine schnelle und auf einen kurzen Zeitraum konzentrierte Betreuung von akuten Krisenfällen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen könnten eine lang andauernde ambulante Betreuung, dessen Wartezeiten teilweise lang sind, oder eine stationäre Behandlung vermieden werden. 
Die Umsetzung des Pilotprojekts ist für den Zeitraum von Mitte August bis zum Jahresende geplant. Es wird eine Evaluation folgen, um die Wirkung des Projekts zu analysieren und den Bedarf an psychiatrischer Betreuung seitens der jungen Menschen zu messen. 

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